Das Stellen der Badischen Drahtfalle und der erfolgreiche Fang einer Wühlmaus.

 

Eigentlich wollte ich gar keine Falle stellen. Ich spazierte nur durch die Wiese um Insekten zu fotografieren. Dabei fiel mir eine welkende Pflanze auf. Ich ging also nach Hause und holte mir eine Messer, zwei Stöckchen zum Unterlegen und Fixieren der Falle, den Markierstock, eine kleine Schaufel, den Spaten und zwei Badische Drahtfallen.

Zwei Fallen sollte man immer bei der Hand haben. Man weiß ja nie im Vorhinein genau, wie das Gangsystem wirklich aussieht.

 

Und schlussendlich kam dieses Resultat heraus. Es war recht interessant, denn man findet nicht immer ein Mäusenest unter einer abgebissenen Pflanze.

 

 

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05.09.2005

Als ich diese welke Pflanze entdeckte holte ich meine Ausrüstung und ein scharfes Messer zum Wasen ausschneiden.

Es sollte möglichst wenig beschädigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Wasen umgedreht.

Bis auf eine Wurzel ist alles weg.

 

 

 

 

 

 

 

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Bretteleben“ würde man bei uns sagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Ansicht von der befallen Stelle.

Links vorne das Wühlmausnest.

Links oben die abgebissene Wurzel.

In der Grube das Wühlmausloch.

 

 

 

 

 

 

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Das Nest noch im Bau.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Nistmaterial ist vollkommen trocken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Wühlmausloch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum Fang mit der Badischen Drahtfalle wird eines der zwei Stöckchen quer vor den Gang gesteckt.

Die Falle sollte nicht auf dem Auslösering aufliegen, da dieser umkippen kann.

 

 

 

 

 

 

 

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Nun wird die Falle vorsichtig über das erste Stöckchen in den Gang geschoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn man sich etwas Zeit dabei lässt geht es viel leichter.

„Hudelt“ man herum so besteht die Gefahr, dass man beim Gang mit dem Ring streift und die Falle vorzeitig auslöst.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle liegt sauber auf dem Stöckchen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit dem zweiten Stöckchen wird die Falle am Federnring fixiert.

 

 

 

 

 

 

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Die Falle kann nicht mehr verrutschen.

 

 

 

 

 

 

 

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Danach wird die Falle bei allen Seiten sauber abgedeckt.

Das einzige Luftloch welches dabei offen bleibt, ist jenes hinten am Fallenende. (Ungefähr Zweifingerdick)

Das zweite Stöckchen ist noch durch den Wasen sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

Fangerfolg oder nicht, dass entscheidet die gut gestellte Falle.

 

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Nach ca. einer Stunde.

Vorsichtig wird der Wasen angehoben und beiseite gelegt.

Beim genauen hinsehen kann man erkennen, dass die Badische Drahtfalle ausgelöst ist.

Die Fangarme sind geschlossen.

 

Es wird spannend

Die Falle könnte auch von selber abgerutscht sein und wäre danach leer.

 

 

 

 

 

 

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Ein kurzer Zug nach vorne bringt die Gewissheit.

Die Wühlmaus wurde sauber gefangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sie wurde schnell getötet.

Die Feder ist stark und lässt der Wühlmaus keine Chance.

 

 

 

 

 

 

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Starke Fallen bringen ein gutes und sauberes Ergebnis.

Die Falle hat die Wühlmaus auf einen knappen Zentimeter zusammengedrückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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