Mus musculus

Hausmaus

Drei Jahre altes weibliches Tier.

 

 

Angaben geschätzt

 

Aussehen:

Kopf – Rumpf je nach Alter ca. 4 bis 10 cm. Die Schwanzlänge ist ca. 5 bis 10 cm. Hat große rundliche Ohren. Das Fell ist grau bis braun. Das Tier wird in der freien Natur ca. 2 bis 4 Jahre alt. Im Jahr bekommt ein gesundes weibliches Tier ungefähr 4 bis 6 Würfe mit ca. 2-11 Jungtieren.

 

 

Die „graue“ Hausmaus.

 

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Die Hausmaus.

Die überaus schlaue Hausmaus ist mit Fallen zum Teil sehr schwer zu fangen.

Dies ist oft in Küchen und Kantinen, in denen Lebensmittel offen herumstehen der Fall.

Aber gerade in solchen Räumen sollte hart durchgegriffen werden.

 

 

 

 

 

Lebensweise der Hausmaus:

Mehr oder weniger nachtaktiv. Kann jedoch auch am Tag anzutreffen sein. Hausmäuse leben in Familienverbänden. Auf fremde Hausmäuse reagieren sie aggressiv. Mäusemitglieder erkennen sich an ihren Geruch. Ursprünglich ist die Hausmaus ein Steppentier und kann daher mit sehr wenig Flüssigkeit auskommen. Sie ist sehr anpassungsfähig und findet daher überall einen geeigneten Unterschlupf. Sie bauen sich aus allen möglichen Materialien ein Nest. Zum Beispiel: Papier, Textilien, Styropor, Holzspäne, Laub und so weiter. Hausmäuse sind nahezu Allesfresser, bevorzugen aber Mehl, Mandeln, Nüsse, Brot und Süßigkeiten.

Hausmäuse haben einen krankhaften Sammeltrieb und legen sich große Vorratslager an. Und das ist genau dieser Punkt, der der Hausmaus den Kragen kostet.

Auch wenn man es nicht gerne zugibt. Die Hausmaus ist sehr intelligent und fähig, Fallen so geschickt zu plündern, ohne dass diese zuschlagen. Andererseits wiederum lässt sie die Falle abschnappen und macht sich danach mit dem Köder aus dem Staube. Hat sie das erlernt, so kann man sie dann durchaus als einen zähen Gegner bezeichnen, welcher nicht so leicht zum Fangen ist.

 

Verbreitung:

Bis ins Gebirge, wo es noch menschliche Behausungen gibt. Selbst in Neubauten rumoren sie im Zwischendach, welches sie locker über den rauen Verputz erreichen. Hausmäuse bevölkern praktisch alles was dem Menschen gut und heilig ist. Wildfütterungen, Hasenställe aber auch Hühnerställe werden bevorzugt bewohnt und aufgesucht.

 

Hausmaus - gefährlich durch Krankheitserreger??

Die wenigsten Menschen haben darüber nachgedacht (und tun es auch heute noch nicht). Sind mal Speck, Butter, Brot und andere Nahrungsmittel mit Nagespuren gekennzeichnet, „ Werfe ich nun das Lebensmittel fort oder nicht? “. In Zeiten als Lebensmittel knapp waren, wurde da nicht lange herumgeflunkert. Messer her - der Verbiss weg geschnitten oder ausgeschabt. So war es auch bei uns zu Hause. Nun, gestorben ist keiner daran. Aber........

In meiner Fallenstellertätigkeit habe ich aber doch mehrere Schadbilder und Verunreinigungen gesehen, sodass ich wirklich nur jedermann empfehlen kann, schütze dich selbst, sonst schützt dich keiner. Und das natürlich im Vorhinein. Es ist wirklich besser, wenn Lebensmittel in gut verschließbaren Kästen aufbewahrt werden, außer es ist den Hausmäusen oder Waldmäusen nicht möglich in den Wohnraum einzudringen. Aber was ist schon unmöglich?? Ein Zentimeter reicht, und die junge Hausmaus ist durch.

 

Ein Beispiel wegen Krankheitserreger.

Ein guter Freund von mir hat mehrere große Vogelgehege. Auf meine Frage, warum er so ein engmaschiges Gitter verwende, (8x8mm) bekam ich die Antwort. Sollte eine Maus ins Gehege kommen und in einen Futtertopf aufs Futter "machen", So stirbt der Vogel, der daraus Futter frisst.

 

Merke.

Der Mäusekot fällt auf, der Urin aber nicht.

Pinkelt nun eine Hausmaus auf ein offen herumstehendes Brot, wird man diese unsichtbare Beigabe wohl oder übel bei der nächsten Jause oder Frühstuck unbemerkt genießen.

Also, Lebensmittel gut verwahren.

 

 

Bildvergleich. Die Waldmaus.

 

Die etwas größere Waldmaus ist leichter zum Fangen als ihr Vetter die Hausmaus. Das liegt wohl an ihrer Unerfahrenheit was Fallen betrifft. Waldmäuse sind eher im Winter in von Menschen bewohnten Gebäuden anzutreffen. Ansonsten bewohnen sie gerne Parks, Felder und Waldränder. Sollte man einmal Glück haben und eine Waldmaus in der freien Natur antreffen, so kann man beobachten, wie sie sich auf ihre Hinterbeine stellt und die Umgebung abspäht.

Hausmäuse die in das Revier der Waldmaus eindringen, werden von dieser vertrieben. Die Waldmaus ist der Hausmaus körperlich überlegen und es kann sogar bis zum Tode der Hausmaus führen. Die Lebensweise der Waldmaus und der Hausmaus sind daher sehr verschieden.

Die Waldmaus verfügt auch über eine außergewöhnliche Sprungkraft und kann ohne Problem aus einem Kübel springen.

 

 

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Die Waldmaus ist im Gegensatz zur Hausmaus stärker gebaut.

Auffallend sind auch der lange Schwanz, die großen Ohren und die tiefschwarzen Augen.

Dieses Tier hat eine wunderschöne Färbung.

Trotzdem können solche Besucher in Speisekammern große Schäden verursachen.

 

 

 

 

 

 

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Ein gesundes kräftiges Tier.

Dies kann man an den schönen glänzenden Augen erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Jungwaldmaus zum Vergleich zur obigen ausgewachsenen Waldmaus.

Das Tier ist hier gerade bei der Futteraufnahme.

Auffallend sind hierbei schon der helle Bauch, die großen Hinterbeine und der lange Schwanz.

Diese Aufnahme entstand bei einer Bergwanderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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