Besuch eines Extrembergsteigers.

 

Es ist kaum zu glauben aber Mäuse sind in der Lage, bei „richtigen“ Bauverhältnissen auch Hochhäuser zu erklimmen.

 

Herr Alexander aus Augsburg wohnt im achten Stockwerk eines 16 Stock hohen Wohnhauses und hatte im Juni 2010 ein doch eher recht ungewöhnliches Erlebnis. Alex erzählt. An jenem heißen Sommerabend hatte ich die Balkontüre während der Nacht offen. Irgendwann des Nachts wachte ich jedoch auf, da ich irgendwelche verdächtige Geräusche auf dem Balkon hörte. Ich schaute nach und sah im selben Moment eine Maus blitzschnell über den Balkonboden huschen und in einer kleinen Mauerspalte verschwinden. Am nächsten Tag stellte ich vor besagter Spalte eine Mausefalle. Diese Falle wurde jedoch drei Mal von dieser kleinen Maus ausgeräumt. Beim vierten Mal war es um das Tier allerdings geschehen. Dass das Tier jedoch nicht jeden Tag die Hausmauer nach unten sondern nach oben wanderte, dass wurde erst Tage später herausgefunden. Ein Nachbar aus dem 12ten Stockwerk fand in einem angebissen Müllsack das wohlgeformte Mäusenest des Tieres.

 

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Der Blick ins achte Stockwerk.

20 Meter in der Höhe werden hierbei wohl nicht ausreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Blick von unten nach oben.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Aufstiegshilfen für die Maus.

Diese Spalten von Platte zu Platte sind für eine „Bergtour“ möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Blick vom achten Stock nach unten.

Geradezu Schwindel erregend.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gerader Ausblick.

Gut sichtbar der Querspalt in der Mauer.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Kreuzung in der Mauer.

Eine Maus kann hierbei durchaus den Weg ändern.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der fingerbreite Spalt am Balkonboden.

An dieser Stelle entfloh die Maus in der Nacht.

Vier Tage nach dem ersten Sichtkontakt wurde der „Klettermaxe“ hier erfolgreich erlegt.

 

 

 

 

 

 

Der nächtliche Gast.

 

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Ganz klar eine Waldmaus.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Waldmaus lebte natürlich ein überaus gefährliches Dasein. Alleine das Klettern im Mauerspalt konnte ihr jederzeit den Tod bringen. Der einzige Blick eines Raben bei Tag oder einer Eule bei Nacht hätte ihr mit Sicherheit das Leben gekostet.

 

Lieber Alexander.

Ich möchte mich bei dir noch einmal recht herzlich für deine tollen Bilder mit dem einführenden Text bedanken. Dieser Bericht ist mit Sicherheit einer der unglaublichsten in den Seiten von hausmaus.at

Aber gerade solch eine ungewöhnliche Geschichte ist eine richtige Bereicherung hierfür. Zeigt sie uns doch, welch „Weltklassesportler“ Mäuse sein können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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