Bei einer Problemmaus hilft manchmal ein Fallen und Stellungswechsel.

 

Ein Stellungswechsel mit der gleichen Falle ist bei vergrämten Wühlmäusen leider nicht immer ausreichend, daher muss ein ihr noch nicht bekannter anderer Fallentyp für eine weitere Bekämpfung eingesetzt werden. Es ist immer besser, wenn man verschiedene Fallen auf Vorrat hat, denn somit hat man immerhin noch die Chance einen Erfolg zu erreichen. Wenn jedoch gar nichts mehr geht, dann muss früher oder später ohnehin der Kieferle Schussapparat an die „Front“. Doch selbst diesen Schussapparat kann eine ausgefuxte Wühlmaus bereits meiden. Tritt nun dieser Fall ein, dann heißt es je nach Dringlichkeit, selber graben und die Wühlmaus mühevoll suchen, oder das Tier einige Wochen in Ruhe lassen und einen Neustart beginnen.

 

Die ganz normal gestellte Wühlmausfalle.

 

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Diese Falle wäre an und für sich perfekt gestellt.

Nur noch die Abdeckung darüber und der Fang sollte in kürzester Zeit erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

Die ständig verwühlte Wühlmausfalle.

 

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Es scheint verhext, jedoch diese Wühlmaus ist nicht klein zu kriegen.

Warum das Tier auf die Falle so reagiert ist unerklärlich.

Im Normalfall hat die Wühlmaus keine Chance.

Dieses Tier muss also überlistet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Es wird eine TopCat Falle aus Nirostahl zu Hilfe geholt.

Diese Falle ist der Wühlmaus noch nicht bekannt und daher hat man die Chance sie doch noch zu bezwingen.

 

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Die bereits gestellte TopCat Falle im Hintergrund und die ständig verwühlte Bayrische im Vordergrund.

 

Der genaue Vorgang um die Wühlmaus zu überlisten.

Zuerst wird der Gangverlauf geprüft.

Hier macht der Gang eine leichte Rechtskurve.

In einem Abstand von ca.30cm zur Bayrischen wird die Nirofalle gestellt.

Man kann das Loch für die Falle ausstechen oder mit einem scharfen Messer ausschneiden.

Bei hohen Gängen wie hier verwende ich immer das Messer.

Es ist peinlichst darauf zu achten, dass die TopCat absolut luftdicht beim ausgeschnittenen Loch rundum verschlossen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die TopCat Falle steht perfekt.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Tier dieses Fanggerät ignoriert.

Für einen Fang besteht die Chance nun 50/50

Die Bayrische Falle wurde nun entfernt.

Das Gangloch kann zur Gänze offen bleiben.

Es gelten ja ohnehin nicht mehr die „normalen Fangregeln“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach exakt 27 Minuten.

 

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Die TopCat machte „Klack“.

Klack heißt aber noch lange nicht, dass die Wühlmaus hängt.

Der Fänger sollte sich nicht zu früh freuen.

Möglicherweise hat diese schlaue Wühlmaus das Gerät erkannt und bereits abgewühlt.

 

Jedoch!

Der Schlagbügel steht hoch und dies stärkt die Hoffnung auf den endgültigen Sieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht der ausgelösten Falle.

Es sieht gut aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der glorreiche Erfolg, oder soll ich besser sagen, „Die TopCat Falle hat Gottlob das zähe Luder geschafft“.

 

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Kann man eine Wühlmaus noch auf diese Art bezwingen, so hat man als Fänger im wahrsten Sinne des Wortes „Glück“.

Was wäre jedoch ein Mäusefänger ohne Glück? Er wäre manchmal auf verlorenen Posten.

Kein Fänger ist perfekt und muss daher immer wieder Neues lernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfekter Genickfang.

Diese Wühlmaus war ein extrem hartnäckiger Gegner.

Harten Gegnern gebührt jedoch Achtung, denn nur durch solche Tiere wird der Fänger aufs Äußerste gefordert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein letzter Blick.

Das kluge Tier und die robuste TopCat Falle aus Nirostahl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Fänger muss man natürlich froh sein, dass solch ein Fall wie hier gezeigt nur sehr selten auftritt. Es ist aber sehr wichtig, dass auch solche schlaue Tiere aus dem Fangbereich beseitigt werden. Ein Wühlmausfänger sollte also niemals kapitulieren, sonders sich sofort auf eine neue Strategie ein/umstellen, welche hernach einen möglichen Fangerfolg bringen könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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