Neue Bewohner an einem sonnigen Platz.

 

Es ist nicht üblich, dass ausgefangene oder einfach verlassene Feldmausbaue immer wieder von neuen Mietern bewohnt werden. In den meisten Fällen wachsen die Gänge oberhalb der Wiese langsam wieder mit Gras zu, jedoch die direkten Einschlüpfe (Löcher) bleiben noch eine längere Zeit offen.

 

Eine Ausnahme bildet aber dieser ganztags von der Sonne beschienene südwestliche Erdhang eines Grundstückes zu einer Strasse. Scheint also am Tag die Sonne, so ist es dort brütend heiß. Ein idealer Platz für die Eidechsen. Es fehlen hierbei zwar die Steine, zwischen deren Spalten sie sich rasch verstecken können, aber dafür sind ja die noch intakten Schlupflöcher der Feldmaus vorhanden.

 

Diese doch etwas seltenen Aufnahmen konnte ich im August 2007 in Niklasdorf festhalten.

 

 

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An diesem Erdhang befinden sich zahlreiche Schlupflöcher der Feldmaus.

Warum die Feldmäuse diesen Bau verlassen haben ist mir nicht klar. Des Lärmes wegen wohl kaum.

Ich habe diesen Hang eine knappe Woche beobachtet und selbst Körner welche ich auslegte blieben liegen.

Im Gegenzug tummelten sich aber mehrere Eidechsen bei den Gängen und Löchern.

Es war eine recht warme Woche und der Hang verändertes sich nicht im Geringsten.

 

 

 

 

 

 

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Ein weiterer Laufweg an diesem Hang.

Beim Bild links unten liegt noch das Aushubmaterial vom oberen Einschlupfloch.

Es wurde von den Feldmäusen regelrecht „hinuntergeschüttet“.

 

 

 

 

 

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Hartgetrockneter schwarzer Feldmauskot.

Bei anhaltender Trockenheit bleibt der Kot lange Zeit im ursprünglichen Zustand.

Die darinnen liegenden Gräser stammen vom Rasenmäher des Grundstückbesitzers.

Es sind also keine liegen gebliebenen Nahrungsreste der Mäuse.

 

 

 

 

 

 

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Einer der neuen Hausbewohner späht aus dem Feldmausloch.

Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Zauneidechse. (Lacerta agilis)

Wenn dies so wäre, dann gehört sie zumindest zu den bedrohten Tierarten auf unserem Planet.

 

 

 

 

 

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Das Tier hat nun die schützende Höhle für ein Sonnenbad verlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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