Die Fallgrube für die Feldmaus.

 

Achtung!!

Fallgruben müssen immer mit einem Stock gut sichtbar markiert werden.

 

Ich habe schon öfters beobachtet, wie Pferdehalter unbefugt im Galopp durch landwirtschaftliche Felder ritten.

Die Folgen wären fatal, würde ein Pferd mit dem Vorderfuß in eine solche Grube springen.

 

 

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Zuerst wird der bestbelaufene Feldmausweg gesucht.

Natürlich kann so ein Weg auch ein schlechtes Ergebnis bringen.

Dies bemerkt man spätestens nach zwei Tagen.

Man könnte natürlich an einem Bau mehrere Fallgruben installieren.

 

 

 

 

 

 

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Die Erde wird nicht wahllos herumgeworfen.

Sie wird auf einem Haufen zusammengeschüttet.

Sobald die Fallgrube keine Fänge mehr bringt, kann man die Erde schnell wieder ins Loch schütten.

Ansonsten muss man sie wieder mühsam zusammenkratzen.

Die Löcher müssen nach der Fangperiode wieder verschlossen werden.

Somit kann sich später eine Kuh oder ein Pferd keinen Fuß brechen.

Hier ist also eine Schlamperei fehl am Platz.

 

 

 

 

 

 

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Mit einem guten Wühlmausbohrer geht es zügig voran.

Es können ohne weiteres mehrere Umdrehungen gleichzeitig gemacht werden.

Für eine Fallgrube benötigt man bei einem steinlosen Boden wie hier ca. 7 Minuten.

 

 

 

 

 

 

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Eine Grubentiefe von ca. 20 bis 25cm reicht für die Feldmaus aus.

 

 

 

 

 

 

 

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Nachdem die Grube ausgehoben wurde, wird als erstes ein stabiler Boden gelegt.

Ich verwende hierbei immer einen alten Rexglasdeckel.

Dieser passt sich haargenau dem Fallenrohr an.

Sollte dieser Deckel vergessen werden, so wird die Feldmaus nach dem Sturz unweigerlich die Flucht ergreifen.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Grubenrohr wird eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Fallrohr wird peinlichst genau eingebaut.

Es gibt also keine gravierenden Abstufungen.

Die Maus sollte einen sauberen Weg vorfinden.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weg wird geebnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Fallgrube ist soweit fertig.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Hasenfutter sollte keinen Feldmausfänger reuen.

Es verhindert zum größten Teil den bei Feldmäusen vorkommenden Kannibalismus.

Jetzt mag man sagen: „Tja, du erschlägst die Mäuse schlussendlich doch“.

Ja, ich sage immer so. „Mäuse erschlagen ist die eine Sache, aber Mäuse verhungern lassen, dass ist eine bodenlose Schweinerei“.

Es verdient jedes gefangene Tier sein Futter, auch wenn es im Nachhinein getötet wird.

 

 

 

 

 

 

 

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Zur zusätzlichen Kontrolle werden ein paar Körner in den Eingang der Feldmaus geleert.

Bleiben diese Körner liegen, so ist der Bau unbewohnt.

 

 

 

 

 

 

 

Der anschließende Fangerfolg.

 

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Keine Seltenheit.

Vier Feldmäuse in einer Fallgrube.

Das Hasenfutter wurde zwar aufgefressen, aber ein Kannibalismus konnte dadurch verhindert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Merke:

Solange Fallgruben installiert sind, solange werden diese jeden Tag 2 x kontrolliert. Alles andere ist undiskutabel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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