Der Fang unterm Schnee.

 

Die Feldmaus kann man nur bis zu einer gewissen Schneehöhe orten. Sobald die Schneedecke zu dick wird, fällt das Gangsystem nicht mehr zusammen und die Tiere bleiben fast unentdeckt. Man benötigt hernach schon eine sehr gute Kenntnis, will man noch einen Feldmausgang finden. Auch sollte man sich schon vorm Wintereinbruch ein wenig schlau machen, wo denn überhaupt die Baue sind. Somit hat man wenigstens bei der Suche einen Anhaltspunkt.

 

Ich zeige hierbei 3 Fangplätze welche ideal sind.

 

Fangplatz Nummer 1

 

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Ein gutsichtbarer Gangverlauf von Feldmäusen.

Solche Laufwege findet man nur noch bei einer leichten Schneedecke.

Ein paar Zentimeter mehr Schnee und die Feldmaus befindet sich in Sicherheit.

 

 

 

 

 

 

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An dieser Stelle wird seitwärts eine Kunststofffalle angebracht.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Boden ist gefroren.

Man hackt sich mit einem kleinen Eispickel das Fallenbett zurecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Fangplatz ist perfekt.

Es sollte das Fanggerät wenige Zentimeter neben Laufweg gestellt werden.

Die Falle wird hernach am Markierstock befestigt.

Das Loch für den Markierstock muss man mit dem Eispickel vorspitzen.

Der Boden ist gefroren und ein Stecken geht hierbei nicht mehr so ohne weiteres hinein.

 

 

 

 

 

 

 

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Die erste Feldmaus ist tot.

Dieser Fang ging keine ¾ tel Stunde.

Als Köder dienten hierbei Hasenfutter und kleine Apfelstücke.

 

 

 

 

 

 

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Dieses Tier hat eine Gesamtlänge von exakt 10,3cm

Es handelt sich hierbei also um kein Alttier

Schätzungsweise sind in diesem Bau noch an die 10 – 17 Tiere.

 

 

 

 

 

 

Fangplatz Nummer 2

 

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Auch dieser Fangplatz ist recht gut zu finden.

Man kann den Laufweg der Feldmaus noch einigermaßen vermuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wiederum wird ein Fallenbett ausgehackt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle sollte hernach möglichst nicht wackeln.

Um einen Aluanker zu setzen ist an diesem Fangplatz schon der Boden zu hart.

Der Boden friert allerdings nicht an allen Stellen gleich schnell durch.

 

 

 

 

 

 

 

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Derselbe Vorgang wie schon vorhin.

Das Loch für den Stock muss man allerdings auch hier vorspitzen.

 

 

 

 

 

 

Fangplatz Nummer 3

 

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Dieser Fangplatz wurde nach dem Stellen der Falle wiederum mit Neuschnee bedeckt.

Die Falle ist hier bereits ausgelöst.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Galgendraht steht hoch.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Sicherungshacken wird hier zuerst herausgezogen.

Ein guter Fallensteller weiß immer wo er den Hacken sofort findet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle wird nun herausgehoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Prachtexemplar von einem Tier.

Es handelt sich hierbei um eine trächtige Feldmaus.

Die Geburt der Jungtiere wäre bereits in Kürze erfolgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Tier hat eine Gesamtlänge von genau 15cm.

Die Kopf – Rumpflänge beträgt hierbei 11cm

Der Schwanz hat eine Länge von 4cm

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem erfolgten Fang sollte man die Falle sofort wieder am selben Ort stellen. Am besten nimmt man sich immer ein paar Austauschgeräte mit. Somit kann man schnell die Fallen wechseln und es tritt keine Verzögerung ein. Die ausgelösten Fallen nimmt man mit nachhause und richtet sie bei einer gemütlichen Tasse Kaffee für den nächsten Einsatz her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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