Fingertraining für ein erleichtertes Fallenstellen.

 

Wenn ein Wühlmausfänger viele Bayrische Drahtfallen stellen muss so kann es vorkommen, dass er mit der Zeit die Kraft in den Fingern verliert. Die Bayrische Drahtfalle ist im Gegensatz zur Schweizer TopCat Falle doch recht schwer zu stellen. Man benötigt einfach ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Bayrische Drahtfalle. Hat man den Dreh aber einmal heraußen, so kann man in knapp 3 Stunden sicher über 120 Stück davon stellen. Eine schlampige Arbeit kann man sich hierbei allerdings nicht leisten, denn alle Fallen müssen gleich fein eingestellt sein, da ansonsten der Fangerfolg darunter leidet.

 

Um die Strapaze eines Fallenstellertages mit der Bayrischen Drahtfalle gut zu überstehen, so sollte man als Fallensteller die Finger schon im Vorhinein mit „Kraft“ tanken. Hierzu eignen sich ganz hervorragend die Handgrips, welche in jedem Sportgeschäft erhältlich sind. Man sollte mit dem Training langsam beginnen, denn am Schluss muss man ja nur die Wühlmausfallen mühelos stellen können und nicht etwa einen Baum ausreißen. Ich drücke diese so genannten Handgrips jeden zweiten Tag schon über dreißig Jahre, wobei schon einige dieser Federn zu Bruch gingen.

 

Diese Webseite erstellte ich nach einer Anfrage von Frau Antoinette Rutten aus den Niederlanden.

 

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Um einen richtigen Griff zu erhalten, so sind einfache Hilfsmittel aus dem Sportgeschäft dafür notwendig.

Stelle ich im Jahr nur ein paar Fallen, so sind diese Hilfsmittel natürlich überflüssig.

Ich halte diese beiden Grips nun links und rechts mit dem Zeigefinger und dem Daumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nun drücke ich sie ein paar Mal zusammen. Das war’s auch schon.

Liebe Leser. Machen sie sich keine Illusionen, denn am Anfang schaffen sie die Übung nicht öfters als höchstens drei Mal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Ich sag’s wies ist.

Lange kann man dem Gegendruck nicht standhalten.

 

 

 

 

 

 

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Und nun noch mit den Bayrischen Drahtfallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Gegensatz zu den Handgrips sind die Bayrischen Drahtfallen eine „richtige Erholung“ beim Zusammendrücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Man sollte in beiden Händen möglichst gleich viel Kraft haben.

Somit steht einem reibungslosen Fallenstellen nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

 

 

 

Nur wer genügend Kraft besitzt, kann auch wirklich mühelos Fallen stellen. Da der Mensch aber zur Bequemlichkeit neigt, so scheitert es meist an solchen Kleinigkeiten.

Wenn also ein „Mannsbild“ zu mir sagt, er hätte nicht die Kraft dazu, so lache ich ihn aus und sage, „Ich kenne eine alte Dame im hohen Alter von knapp 80 Jahren welche ohne Gejammer die Bayrische Drahtfalle mit Leichtigkeit stellt“. Hi. – Natürlich ist diese Dame aus Vorarlberg sicher eine Ausnahme. Aber immerhin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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