Anfangs März sollte erbarmungslos durchgegriffen werden.

 

Sobald der letzte Schnee verschwunden und der Boden aufgetaut ist, sollte sofort mit der Wühlmausbekämpfung begonnen werden. Werden die Tiere in diesem Monat rasch gefangen, so wird eine explosionsartige Vermehrung im April/Mai vermieden. Natürlich kann man diese oder jene Wühlmaus hierbei übersehen, aber diese Einzeltiere fängt man bei der nächsten Nachkontrolle rasch weg.

 

Ich habe zum Beispiel vom 03.03.2012 bis 04.03.2012 in einer Obstbaumplantage insgesamt 26 Wühlmäuse gefangen. Bei einer neuerlichen Prüfung am 02.04.2012 konnte kein einziges Tier mehr in der gesamten Anlage geortet werden. Man bedenke aber, dass sich noch vor einem guten halben Jahr in derselben Anlage exakt 223 Tiere befanden, welche von mir erlegt wurden. Wird nun also ein Wühlmausbestand radikal reduziert, so können sich selbst diese Tiere nicht mehr so schnell erholen und ein Fang der „Neuzugewanderten“ ist den Fänger ein leichtes Spiel.

 

 

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Es ist der 01.03.2012 zu früher Stund.

Will ein Obstbaumbesitzer übers Jahr nicht lauter solche Bäume „ernten“, so muss er jetzt die Wühlmaus in die Knie zwingen. Es ist also gerade jetzt dringend notwendig hart gegen die Wühlmaus vorzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gartenanlage.

 

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Der Schnee ist verschwunden und der Boden aufgetaut.

Es wird Zeit die letzten Wühlmäuse zu erlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Blick in die Obstbaumreihen.

Es scheint sich nicht viel zu tun.

Dennoch muss eine genaue Kontrolle durchgeführt werden.

Der Fänger muss sich also Zeit lassen und bei der Suche langsam des Weges schreiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wühlmausjagd beginnt.

 

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03.03.2012

Die Wühlmaus wird nun sorgfältig gesucht.

Der Fänger muss hierfür ein gutes Auge haben, denn noch sind die Erdhaufen klein.

Inmitten dieses alten abgelegenen Heues befindet sich jedoch ein Wühlmausgang.

Ein unerfahrener Fallensteller könnte hierbei leicht vorüber schreiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier ist eine Wühlmaus versteckt.

Dieses Tier muss unbedingt heraus.

Sie wird mit der Bayrischen Drahtfalle getötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nahansicht der kaum erkennbaren Stelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bayrische Drahtfalle wird gestellt.

 

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Der Gang wurde bereits geöffnet.

Es ist ein Doppelgang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfektes Stellen der Fallen ist unbedingt erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beide Wühlmausfallen auf einen Blick.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die beiden Fallen werden mit einem Rasenstück sauber abgedeckt.

Auf das Zweifingerluftloch sollte jedoch nicht vergessen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Stunde später.

 

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Nach dem Abdecken ist es gewiss.

Die linke Bayrische ist ausgelöst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wühlmaus hängt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfekter Fang.

Das Tier wurde sofort getötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis vom 03.03.2012

 

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Es wurden 22 Wühlmäuse an diesem Tag erlegt.

Davon 17 weibliche Tiere (linker Abschnitt)

Weiters 5 männliche Tiere (rechter Abschnitt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Restfang am 04.03.2012

 

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Es handelt sich hierbei ebenfalls um weibliche Tiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurden also 19 weibliche und 5 männliche Tiere gefangen. Hätte man dies nun unterlassen, so wäre die Anzahl der Mäuse bereits im April auf mindestens 100 Stück angestiegen. Hierbei rechne ich pro Weibchen 4 Junge und noch die oben abgebildeten 5 Männchen. Natürlich würde die eine oder andere Wühlmaus durch einen natürlichen Feind gefangen. Der Großteil würde aber bei einer günstigen Witterung überleben und sich flott weitervermehren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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