Die Hans Hausmann Uferfalle für den Rattenfang richtig beködern.

 

Zum Wanderrattenfang mit der Uferfalle wird nur eine Hartwurst verwendet. Die Hartwurst hat einen großen Vorteil. Sie wird wirklich hart und riecht auch noch nach mehreren Monaten im Einsatz recht „schmackhaft“. Es wird ein Wurstdurchmesser von ungefähr 4,5 cm gewählt. Die Wurst wird nicht gehäutet. Durch die Wursthaut bleibt die Wurst in ihrer Form gleich und vor allem reißt die Schnur zum Befestigen nicht aus. Man nimmt eine Häkelnadel und zieht am dünnen Zuschnitt der Wurst einen Faden in Achterform durch. Somit kann der Köder gut auf den Köderhalter der Uferfalle gehängt werden. Der Köder muss unbedingt lose am Hacken hängen. Das heißt. Er muss beweglich sein da die Ratten nicht dumm sind. Man darf ihn also nicht fix auf den Hacken stecken. Wäre natürlich bequem, aber alles was bequem ist heißt noch lange nicht das es auch gut ist.

Wenn die Ratte also den Köder „berührt“, so passiert im ersten Moment gar nichts. Erscheint nach diesem „Antasten“ der Wanderratte nichts verdächtig, so wird sie den „losen“ Köder anheben und wegziehen wollen. Der geringste Zug reicht und die Ratte hängt.

Mit der Zeit rinnt bei der Wurst natürlich das Fett weg und sie trocknet aus. Sie wird daher im Sand recht schmutzig, was den Fangerfolg jedoch nicht beeinträchtigt.

Hat ein Fänger genügend Zeit und er schneidet sich gleich mehrere Wurstköder zurecht, so kann er die Stücke welche er momentan nicht benötigt an einem luftigen Ort trocknen oder im Eisschrank einfrieren, ohne vorher einen Faden durchzuziehen. Bei einem luftigen und trocknen Ort wird die Wurst nicht schimmlig. Die Wursträder werden mit der Breitseite auf ein Brett gestellt, sodass der beidseitige Schnitt nirgendwo aufliegt. Somit können die Rädchen schön und gleichmäßig austrocknen. Nach ca. einem Monat kann der Fänger dann die Wurst mit einem Bohrer sauber durchbohren und somit die Schnur auch noch im Nachhinein einfädeln.

 

 

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Die Hartwurst ist für den Wanderrattenfang geradezu ideal.

Dieser hier gezeigte Köder ist ca. eine Woche alt und hat einen Durchmesser von 4,5 cm.

 

 

 

 

 

 

 

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Seitenansicht.

Die Wurst ist am oberen Bereich ca. 1 cm und im unteren Bereich ca. 2,5cm breit

Der Köder wird extra so zugeschnitten, damit die Ratte ihn leicht anheben und wegziehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Uferfalle ist hier gespannt und gesichert.

Gut sichtbar an der Wurst die Schnur in Achterform.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Problemlos lässt sich auf diese Art der Köder beim Köderhalter einhängen.

Obwohl der Köder nur eingehängt ist, so sind die Ratten nicht in der Lage ihn auszuhängen.

Die Wanderratten sind zwar schlau, aber so weit reicht es noch nicht. (Zum Glück)

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Alles perfekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Da bei der ersten Berührung der Köder nicht starr bleibt, so wird die Ratte nicht misstrauisch.

Die Ratte kann den Köder praktisch hin und her bewegen, bis sie sich „sicher“ fühlt.

Beim geringsten Zug nach vorne schlägt die Falle blitzschnell zu.

Dir Ratte befindet sich in diesem Moment in einem Schlagbereich von ca. 7 – 9 cm.

Reagiert die Ratte nun schnell, so wird sie mit dem Schlagbügel am Kopf getroffen.

Reagiert sie langsam, so wird sie am Hals oder im oberen Bereich der Brust getroffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotzdem die Uferfalle über zwei sehr starke Federn verfügt, löst sie nach der Feineinstellung äußerst leicht aus. Die Ratten benötigen zum Auslösen der Falle keine Kraft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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