Die Hausmann Uferfalle im Schacht.

 

Die Falle wird auch hierzu für den Wanderrattenfang mit einer Hartwurst beködert. Die Hartwurst hält Monate lang ohne zu „verderben“, behält aber interessanterweise ihren „köstlichen“ Geschmack, zu welchem sich die Ratten hingezogen fühlen. Man kann also für wenig Geld auf eine längere Zeit hin einen recht großen Haufen alter Ratten liquidieren. Der Fänger darf sich hierbei aber keinen „Fehlfang“ leisten. Das heißt im Klartext. Die Tiere müssen sofort tot sein, so wie es eigentlich bei jedem Fang ob Ratte, Maus oder Marder „normal“ sein sollte.

 

 

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Die Uferfalle ist hierbei mit dem unteren Fangbügel im Sand eingegraben.

Die hintere Seite wurde gegen einen Zulauf der Tiere mit einem Stein und Brett blockiert

Die linke Seite ist durch die Mauer und die rechte Seite unterm Rohr mit Steinen versperrt.

Der Zulauf erfolgt direkt aus dem Rattenloch zur Vorderseite der Falle.

Weiters wird der Weg zur Falle zumindest beim ersten Mal mit Köder bestückt.

„Die Ratten sollen wissen wo es lang geht“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die erste Ratte macht den Anfang.

Ein weibliches Tier mit einer Gesamtgröße von 35 cm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein männliches Tier mit einer Gesamtgröße von 39 cm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier wurde die Uferfalle „eingekesselt“.

Ein sauberer Totfang eines 40 cm großen männlichen Tieres.

Hinten und rechts die ursprüngliche Betonmauer welche etwas ausgebrochen ist.

Links ein Abwasserbetonrohr wobei, siehe Pfeil der daneben führende Durchlauf von mir mit Steinen versperrt wurde.

Der Zugang zur Falle erfolgt direkt vom ca.2 m entfernten Rattenloch.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein etwas seltener Fang.

Ein schwarzes weibliches Tier von einer Gesamtgröße von 35 cm.

Die Uferfalle wurde hier zwischen einem Abwasserrohr und einer Mauer platziert.

Der hintere Teil der Falle wurde „künstlich“ durch ein paar Bretter versperrt.

Das Rattenloch befindet sich ca. 3 m von der Uferfalle entfernt.

Auch hier wurde der untere Fangbügel im Sand versteckt.

Der untere Fangbügel sollte wenn irgendwie nur möglich immer in „Deckung“ sein.

Kluge Alttiere übersteigen nicht so gerne einen offen stehenden Eisenbügel.

 

 

 

 

 

 

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Ein weibliches Alttier mit einer Gesamtgröße von 44 cm.

Die Ratte war zwar schnell, die Falle aber schneller.

Ein sofort tötlicher Schlag direkt auf die Schädeldecke, welche hierbei fast durchtrennt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier halte ich dasselbige Alttier in der Hand.

Es war wirklich schon ein recht knapper Fang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Abfangen der letzten Ratten ist eine Gratwanderung. Man weiß nicht, wie groß, schnell und erfahren die Tiere sind. Man könnte aber sagen, dass man mit einer Hartwurst mit einem Durchmesser von ca. 4,5 cm den „goldenen Mittelweg“ gefunden hat. Die sofortigen tötlichen Fänge erfolgen hierbei alle zwischen der Schädeldecke und dem Brustanfang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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