Die Hausmann Uferfalle im Schotter stellen.

 

Wenn man die Uferfalle im Schotter stellen muss so sollte der Fänger darauf achten, dass keine Steine den Schlagbügel beim Zusammenfahren behindern können. Die Falle sollte immer komplett schließen. Somit ist ein 100% iger Totfang möglich. Wird die Falle durch Steine blockiert und sie würde nicht ganz schließen, so wäre das Tier zwar gefangen, aber der Sinn der Sache nicht erfüllt, denn die Ratte wäre wahrscheinlich verletzt und noch am Leben.

Es ist also ungünstig wenn ein Tier nur geklemmt wird und noch schreien kann. Die Ratte muss auf der Stelle durch einen schnellen Schlag getötet werden. Die nachfolgenden Ratten würden durch das „Gekreische“ des gefangenen Tieres gewarnt und danach die Falle garantiert meiden.

 

Jeder anständige Mensch sollte daher bestrebt sein, auch Schädlinge wie die Wanderratten nicht unnötig leiden zu lassen.

 

 

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Die Uferfalle hier im Schotter.

Wenn es irgendwie möglich ist, so sollte man den Schotter meiden und die Ratten an einen „besseren“ Fangplatz locken.

Es ist wichtig, dass der untere Fangbügel mit dem Schotter annähernd bodengleich ist.

Schlaue Ratten steigen nicht gerne über Eisenbügel.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Uferfalle wird in Richtung Rattenloch gestellt.

Im Hintergrund das Schlupfloch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle wird noch an der Hinterseite und bei der Breitseite mit einem Brett blockiert.

Der Zulauf der Ratte darf nur von vorne erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Uferfalle ist nun sauber umrandet.

So gestellt sollte nichts mehr schief gehen.

Als Köder dient wie üblich ein Stück Hartwurst.

 

 

 

 

 

 

 

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Die bereits fein eingestellte Falle ist hier noch gesichert.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Da die Falle nun äußerst scharf ist, darf sie nur noch von hinten entsichert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tags darauf wurde diese männliche Ratte mit einer Gesamtgröße von 41 cm gefangen.

Dieses Tier hat aber noch nicht die volle Größe erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

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Trotzdem aber schon eine recht schöne und kräftige Wanderratte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wanderratte wurde sofort getötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bei dieser Ratte war es jedoch schon im Vorhinein klar, dass es kein Einzelltier war.

Das Tier wurde bereits von einer weiteren Ratte angefressen.

An und für sich ein gutes Zeichen, da das nachfolgende Tier die Falle nicht scheut.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht des angefressenen linken Hinterfußes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auch die beiden Augen wurden heraus gefressen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Der Anblick ist vielleicht nicht schön, aber die Zeit ist günstig.

Die nachfolgende Ratte hat „noch nichts“ dazugelernt.

 

Das heißt. Die Falle wird sofort wieder gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

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Am späten Nachmittag wurde dieses gesunde weibliche Tier gefangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Gesamtgröße des Weibchens betrug hierbei genau 37 cm.

Auch dieses Tier war noch nicht ausgewachsen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Fang verlief sofort tödlich.

Richtig beködert und unauffällig für Ratten im Boden eingebaut arbeitet die Uferfalle perfekt.

 

 

 

 

 

 

 

Da man sich ja nicht auf den Lorbeeren ausruhen soll, so habe ich die Uferfalle sofort wieder gestellt. Allerdings blieb danach alles ruhig.

Es handelte sich hierbei um ein Rattenpaar, welches sich um eine neue Behausung umschaute und diese bereits fand. Mit der Uferfalle konnten diese beiden Tiere aber schnell gefangen werden.

 

Hätte man also eine Zeit lang zugewartet, so wären aus diesen zwei Ratten vielleicht acht, zehn oder noch mehrere Tiere geworden.

Mit dem raschen Einsatz der Falle konnte dies jedoch im „Keim“ erstickt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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