Die Gitterrattenfalle in einem Kellerabteil.

 

Besonders in Kellern von Wohngemeinschaften ist es oft recht schwer, Hausmäuse zu fangen. Vielfach sind die Keller nur durch aufgenagelte Holzlatten getrennt und die Mäuse leben natürlich recht gesellig in den verschiedenen Abteils. Man kann daher als Leidtragender nur auf seine Fallenstellerkunst vertrauen und die Tiere möglichst geschickt an den bestgeeigneten Fangplatz ins eigene Kellerabteil locken. Nicht jeden Mitbewohner stören die Mäuse im Keller und so mancher Mensch lässt sie daher gedankenlos „schalten und walten“. Wach wird so mancher gleichgültige Geselle erst dann, wenn er zur Schisaison das zerbissene Innenleben seiner Schischuhe entdeckt, oder wenn dem wackeren Wanderer ein Loch in den Rucksack oder Schlafsack gebissen wurde. Solche und noch viele andere Utensilien kann man hernach nur noch im Mülleimer „versenken“. Aber wie gesagt, dann ist es zu spät.

 

 

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Der erste Fangplatz in diesem Abteil.

Die Rattenfalle wird wie üblich an eine Seitenwand gestellt.

Es werden einige Mandeln als Vorköder ausgelegt.

Ins Köderloch der Falle drückt man mit Kraft ein kleines Stück Milka Schokolade.

Die Falle wird so scharf wie nur möglich gestellt.

Selbst kleinste Mäuse von geringem Gewicht sollten das Gerät noch auslösen können.

 

 

 

 

 

 

 

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Nach einer kurzen Zeit hat es die Falle schon auf den Kopf gestellt.

Diese Hausmaus kam hier von der linken Seite.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses Tier hatte ein Gewicht von nur 7 Gramm.

Selbst solch leichgewichtige Mäuse lösen eine gut eingestellte Rattenfalle sicher aus.

 

 

 

 

 

 

 

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Der zweite Fangplatz in diesem Kellerabteil.

Auch hierbei wurde eine Schokolade ins Köderloch gedrückt.

Als Vorköder dienen wie üblich Mandelkerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auch hierbei schon nach wenigen Stunden der Fangerfolg.

Die Falle hat es durch die Wucht des Schlages zur Seite gedreht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es wurden zwei Jungmäuse gleichzeitig gefangen.

Das vordere Tier hatte ein Gewicht von 8 Gramm.

Das hintere Tier ein Gewicht von 9 Grammm

Wäre das zweite Tier nicht im selben Moment wie das Erste auf die Falle getreten,

so hätten möglicherweise beide Tiere den tödlichen Auslöser schadlos überwunden.

In diesem Fall war die Falle für eine kleine Hausmaus nicht scharf genug eingestellt.

Ein Fallensteller braucht wie gesagt auch etwas Glück.

 

 

 

 

 

 

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Noch am selben Tag wiederum am ersten Fangplatz.

Die Falle machte einen erneuten „Kopfstand“.

Dieses Mal kam das Tier von der rechten Seite.

 

 

 

 

 

 

 

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Mausetot.

Dieses Tier hatte ein Gewicht von 8 Gramm.

 

 

 

 

 

 

 

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Alle vier Jungmäuse von diesem Tage auf einen Blick.

Das Gewicht des jeweiligen Tieres von links nach rechts.

8 Gramm

9 Gramm

8 Gramm

7 Gramm

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der Woche wurden noch die beiden Alttiere und weitere 6 Jungtiere gefangen. In diesem Keller befanden sich also exakt 12 Hausmäuse an der Zahl. Wie viel Kot und Urin diese Tiere täglich in solchen Räumlichkeiten hinterlassen, über das muss ich hierbei ja wohl nicht mehr sprechen. Jeder Fallenkundige sollte daher einen Mäusebefall sofort im Keim ersticken. Nur somit kann er sich und seine Familie vor mögliche Krankheiten schützen. Man sollte die „niedliche“ Hausmaus nicht unterschätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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