Der Fang in einer Lagerhalle.

 

Hausmäuse halten sich an allen Orten welche ihnen zugänglich und für ihren Geschmack geeignet sind auf. Ein Quadratzentimeter reicht für deren Eintritt. Sollte also irgendein Mensch davon „träumen“, dass sich in seinem Eigentum keine Hausmaus einnisten könne, so hat er sich ganz einfach „geschnitten“. Hausmäuse fragen um keine Erlaubnis und kommen so wie es ihnen passt.

 

 

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Die Rattenfalle ist hierbei an einen Stapel Kartons gestellt.

Beidseitig die Seitenbretter.

Als Köder wurde eine Mehlspur gestreut.

 

 

 

 

 

 

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Einen Tag später.

Dass Hausmäuse nicht dumm sind zeigt dieses Bild.

Die Mehlspur wurde von der linken Seite bis zum Auslöser aufgeleckt.

 

 

 

 

 

 

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Wiederum einen Tag später.

Auch die Spur auf der rechten Seite wurde „aufgenascht“.

Nachdem dieses Mehl zur Gänze aufgebraucht war, hat die erste Hausmaus allerdings den Schritt gewagt.

„Es war der letzte Schritt“.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht der ersten getöteten Hausmaus in diesem Raum.

Die Gitterrattenfalle lässt der Maus keine Chance.

 

 

 

 

 

 

 

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Kurz darauf ein weiteres Tier.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfekter Fang.

Mein Kollege meinte hierzu, „Flach wie ein Pfannkuchen“.

 

 

 

 

 

 

 

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Noch zur selben Stunde die nächste Jungmaus.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Endergebnis.

Ein weibliches Alttier mit ihren Jungtieren.

Das männliche Alttier war jedoch nicht mehr in dieser Halle anwesend.

Aus welchem Grunde auch immer.

Diese Frage bleibt offen.

 

 

 

 

 

 

 

Beim Hausmausfang kann es am Anfang der Fangzeit zu Startschwierigkeiten kommen. Geht aber die erste Maus in die Falle, so geht es hernach manchmal sage und schreibe „Schlag auf Schlag“. Der Fänger sollte aber nicht zu früh jubeln, denn erst dann, wenn alle ausgelegten Köder liegen bleiben ist der Raum mäusefrei. Um ganz sicher zu gehen, so sollte man die Köder mindestens eine Woche lang liegen lassen. Erfahrene Hausmäuse können auch auf die besten Leckerbissen verzichten wenn sie wissen, dass es ihnen hernach an den Kragen geht. Eine Woche Wartezeit hält aber selbst die klügste und enthaltsamste Hausmaus nicht aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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