Mögliche Insekten für die zur Beobachtung gefangenen Hausmaus.

 

Es kommt zwar eher selten vor, aber man kann Hausmäuse in Glaskäfigen für längere Zeit zur Beobachtung halten. Im selben Moment, wo man sich eine Hausmaus zum Beobachten fängt und hält, beginnt natürlich auch die Verantwortung für das Tier und das heißt, es sollte keine unnütze Tierquälerei durch das Einsperren entstehen. Man macht es dem Gefangen also so gut wie nur möglich.

 

Hausmäuse ernähren sich nicht nur von Körner und Gräsern, nein, sie sind auch Insektenfresser. Mit Vorliebe jagen sie Fliegen und Heimchen.

Bis auf die Heimchen kann sich ein „Hausmaushalter“ vom Frühjahr bis zum Spätherbst die Lebendinsekten selber „organisieren“. Selbst an warmen Wintertagen kann es vorkommen, dass sich die Fliegen zum Wärmen in die Sonne begeben. Sie sind dann recht „träge“ und daher sehr leicht zum Fangen.

 

Beim Fang der Fliegen jeglicher Art sollte man natürlich stets darauf achten, dass diese Tiere keinen Schaden erleiden. Sie sollten also vollkommen „unversehrt“ in das Terrarium zur Hausmaus hinein gegeben werden. Die Hausmaus sollte man also nicht zur Bequemlichkeit erziehen, sondern sie sollte sich ihre Leckerbissen schon erjagen müssen.

 

Werden nun Fliegen zur warmen Tageszeit gefangen, so sind diese Tiere besonders flink. Selbst der Mensch als Fliegenfänger muss da ganz schön schnell sein, um diese Tiere zu fangen. Mit der Zeit bekommt man aber eine recht gute Routine und man kann in weniger als drei Minuten bis zu 10 Fliegen erbeuten.

 

Die Hausmaus ist natürlich um einiges schneller als der Mensch. Sie tötet diese flinken Tiere in ihrem „Wohnbereich“ blitzschnell. Ja, es kann sogar vorkommen, dass sie Fliegen im Flug erbeutet. Nachdem die Fliegen oder Heimchen von der Hausmaus „erlegt“ wurden, sammelt sie die Tiere zu einem späteren Zeitpunkt ein und trägt sie in ihre Vorratskammer.

 

Ich beschreibe hier aber nur die einfachste und günstigste Methode, wie man die Hausmaus verwöhnt und gleichzeitig auf Trapp hält. Fliegen begegnen einem ja fast an jedem Ort und es gibt wenige Tage im Jahr, an denen man keine finden und fangen kann.

 

 

Die Suche.

 

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Fliegen findet man an allen möglichen Blumen, Blättern und Sträuchern.

 

 

 

 

 

 

 

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Diese Fliege sitzt auf dem Griff einer Plastikgießkanne.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier sonnt sich eine Fliege auf einer Betonmauer.

 

 

 

 

 

 

 

Der Fang.

 

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Wie fange ich eine Fliege.

Ich forme hierzu die Handfläche zu einer hohlen Form.

Links davor im Abstand von ca.15cm befindet sich eine Fleischfliege.

 

 

 

 

 

 

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Gefangen oder nicht gefangen.

Mit der Zeit bekommt man eine ordentliche Geschwindigkeit beim Fliegenfang.

Es entkommen nur noch wenige Tiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gefangen.

Das Tier wird behutsam aus der Hand heraus genommen und in eine Kunststoffschachtel gegeben.

Die Fliegen dürfen unter keinen Umständen verletzt werden.

Es würde im Terrarium ihre Geschwindigkeit beeinflussen.

 

 

 

 

 

 

 

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Diese gefangenen Fliegen reichen für die Hausmaus vollkommen aus.

Günstig beim Fliegenfang wäre ein durchsichtiges Gefäß.

Man hat dabei einen guten „Durchblick“ und sieht genau, wie viele Tiere man tatsächlich gefangen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fliegen werden ins Terrarium „entlassen“.

 

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Die Fliegen werden anschließend ins Terrarium gegeben.

Hin und wieder kann ein Tier während des Einsperrens entweichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Fliegen sind vollkommen intakt.

Das Fangen hat ihrer Gesundheit nicht geschadet.

 

 

 

 

 

 

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Es kann vorkommen, dass die Hausmaus eine längere Ruhepause einlegt und erst eine Stunde später auf die Jagd geht.

Hier trinkt eine Fliege während der „Wartezeit“ aus dem Wasserbehälter der Maus.

„Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“.

 

 

 

 

 

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Eine weitere Fliege beim Wasser trinken.

 

 

 

 

 

 

Der Jäger wird erwartet.

 

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Nun heißt es geduldig auf das Erscheinen der Hausmaus zu warten.

Das kann sich manches Mal bis zu drei Stunden hinziehen.

Die Hausmaus lässt sich nicht hetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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An diesem Tag ist es nach einer knappen halben Stunde soweit.

Die Hausmaus geht auf die Fliegenjagd.

 

 

 

 

 

 

 

Die Jagd beginnt.

 

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Die Hausmaus begibt sich zuerst in die „obere“ Etage.

Eine Fliege hat sich schon erbeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum besseren Erlangen der Tiere verwendet sie hier das Wasserbecken als „Kletterhilfe“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach den ersten Jagderfolgen begibt sie sich wieder Richtung untere Etage.

 

 

 

 

 

 

 

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Sie schlüpft hier wie der Blitz durch die weiche Streue.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und schon hat sie die nächste Fliege erbeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit aller Gewalt möchte sie eine Fliege, welche sich hinter einen Holzstock verkrochen hat hervorholen.

Dies ist ihr aber zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Hausmaus prüft die Lage.

Im oberen Bereich rührt sich nichts mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine einzige Fliege befindet sich noch lebend im Terrarium.

Die Hausmaus muss auf eine günstige Gelegenheit warten, denn das Tier ist zu hoch oben.

Für eine Fliege lässt sie sogar die Mannerschnitte im Futtertopf liegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Jagd ist beendet.

 

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Nach der erfolgreichen Jagd begibt sich die Hausmaus in den meisten Fällen wieder zu einer Ruhepause in ihr Nest.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Jagdstrecke“.

 

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Später sammelt die Maus die toten Fliegen ein und versteckt sie in ihrer Vorratskammer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Heimchen verfährt die Hausmaus auf die gleiche Art.

Hier gibt es aber einen kleinen Unterschied. Die Heimchen muss man bezahlen, die Fliegen aber nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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