Die verhängnisvolle Höhe.

 

Diese überaus seltenen Bilder von diesem doch eher grausamen Schicksal einer erwachsenen grauen Mus musculus erlaubte mir der Revierjäger Herr Scheffknecht aus Vorarlberg in seiner Fallenkammer zu schießen. Als Herr Scheffknecht seine Fallen für diese Jagdsaison überprüfte, so kam diese „gehängte“ Hausmaus zum Vorschein. Dem Tier wurde eine Wieselwippfalle welche auch für Wanderratten verwendet werden kann, zum Verhängnis.

 

Wären diese Bilder nicht zustande gekommen, so wäre es kaum zu glauben, dass ein erwachsenes Tier mit einer Gesamtlänge von 18,5 cm durch ein nur 10x10mm großes Gittergeflecht schlüpfen kann.

Im Normalfall wäre also der Hausmaus das Durchschlüpfen des Gitters ohne Problem gelungen. Da jedoch die Falle auf einem Kasten gelagert wurde, so kam das Tier zwar von hinten durch, aber die Höhe im vorderen Bereich und dessen Schwerkraft zum Boden konnte nicht überwunden werden. Die Maus blieb praktisch mit der Hüfte im Gitter hängen, wobei den Vorderbeinen für die weitere Befreiung der Boden fehlte. Das Tier konnte hernach weder nach hinten noch nach vorne und starb in Folge.

Das natürlich so ein Tod nicht an der Tagesordnung ist, ist klar. Es ist natürlich auch klar, dass sich kein Mensch mehr die Frage stellen muss, „warum habe ich eine Hausmaus im Haus?“. Nehmen sie einfach einen Meterstab in die Hand und schauen sie sich einmal einen Zentimeter mal einen Zentimeter an. Am besten sie zeichnen ein 1x1cm Quadrat auf ein Blatt Papier. Machen sie die Zeichnung und sie werden staunen.

 

Und die Moral von der ganzen „Geschichte“ ist halt so. Der Mensch kann unerwünschte Hausmausbesuche einfach nicht verhindern.

 

 

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Auf dieser Ablage in einer Höhe von gut 2m lagern die Wippfallen.

Alleine schon wie die Hausmaus hier hinaufgelangen konnte ist eine Glanzleistung.

In der linken Falle hängt die Maus im freien Fall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Maus konnte ab einem gewissen Punkt weder nach vor noch zurück.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tier und Gittergeflecht in der annähernden Originalgröße.

Es ist schon erstaunlich, dass so ein großes Tier bei solch einem kleinen Geflecht noch durchschlüpfen kann/könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wäre nun die Falle auf dem Boden gestanden, so wäre das Tier schadlos entschwunden und deren Besuch in der Fallekammer wäre möglicherweise nicht einmal aufgefallen. Die bodenlose Höhe hat ihr jedoch das Leben gekostet.

 

Lieber Herr Scheffknecht.

Nochmals einen ganz besonderen Dank dafür, dass sie mir erlaubten diese Bilder bei ihnen zu „schießen“. Diese Bilder sind einzigartig da sie beweisen, dass es kaum möglich ist sich vor einem Hausmaus oder Waldmausbesuch zu schützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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