Hausmäuse in einer modernen Wohnung.

 

Dass man einen Besuch von Hausmäusen nicht verhindern kann, das sollen diese nachfolgenden Bilder zeigen. Wie jedoch diese Tiere in die Wohnung eines zweiten Stockwerkes gelangen konnten, wird wohl ein Rätsel bleiben. Vermutlich konnten sie durch die offene Balkontüre eintreten. Sache ist auf alle Fälle, dass sich um einen Balkonsteher von unten her eine Ranke windet.

 

 

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Kaum zu glauben, jedoch wahr.

Die unterste Schublade von dieser Kommode wurde von Hausmäusen besucht.

 

Wie kommt aber das Tier in so eine Schublade überhaupt hinein?

Greift man unter den Kasten so merkt man schnell, dass sich ein Spalt von ca. 1,5 cm im hinteren Bereich befindet.

Durch solch einen Spalt können Mäuse problemlos einklettern.

 

 

 

 

 

 

 

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Zwischen Federschachteln und Zeitschriften befindet sich der verräterische Mäusekot.

Urinflecken waren jedoch keine ersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

 

 

 

 

 

 

 

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25.11.2009

Zum Fang der Tiere wird Schokolade verwendet.

Schokolade ist lange haltbar.

 

 

 

 

 

 

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Es wird die Rapp2 Falle in diesem Kasten eingesetzt.

Das Gerät wird über die Schokolade gestellt.

Einfacher geht es nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

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Vor die Falle kommt noch ein Vorköder.

Anhand dieses Köders kann man feststellen, ob das Tier wieder im Schrank war.

Nicht jede Hausmaus geht schnurstracks in die Falle.

Vielfach fehlt am nächsten Tag nur der vordere Lockköder.

 

 

 

 

 

 

 

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Drei Stunden später.

Das männliche Tier wurde erfolgreich erlegt.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein exakter Genickfang.

Das Tier ist noch nicht ausgekühlt.

Der Fang erfolgte also kurz vor der Kontrolle der Falle.

Die Vorköderschokolade war jedoch spurlos verschwunden.

 

 

 

 

 

 

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Die Falle gedreht.

Das Geschlechtsteil der Maus ist sehr stark ausgeprägt.

 

 

 

 

 

 

 

Das erneute Stellen der Falle.

Fängt man eine Maus in einem Raum, so sollte man zur Sicherheit die Falle nochmals stellen. Ein guter Fänger geht kein Risiko, dass ihm ein Tier möglicherweise entwischt. Der Vorköder bringt in der Regel schon in der darauf folgenden Nacht die Gewissheit. Bleibt er liegen, so kann man fast damit rechnen, dass die Aktion beendet ist. Besser wäre es natürlich, wenn man den Fangplatz noch mehrere Tage im „Vorbeigehen“ kontrolliert. Eine Schublade auf und zu machen ist ja wirklich die geringste Arbeit.

 

 

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Die Rapp2 wird wieder über den Hauptköder gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier noch der wichtige Vorköder.

 

 

 

 

 

 

 

 

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26.11.2009

Während der Nachtstunden wurde diese weibliche Hausmaus noch erlegt.

Auch dieser Fang ist perfekt.

 

 

 

 

 

 

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Das Tier ist bereits steif und starr.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfekter Genickfang, so wie von der Rapp2 gewohnt.

Nur Jungmäuse können hierbei weiter einschlüpfen, welches hernach zu einem Brustfang führt.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle gedreht.

Gut erkennbar das weibliche Geschlechtsteil.

In weniger als 24 Stunden konnten beide „Partner“ getötet werden.

 

 

 

 

 

 

Schränke, Schubladen und so weiter in welchen Mäuse gefangen wurden, sollten hernach peinlichst genau gereinigt werden.

Wo sich diese beiden Tiere während des Fallenstellens aufhielten ist mir nicht klar. Ich durchsuchte zwar den Wohnraum, jedoch konnte ich logischerweise nicht alles auf den „Kopf“ stellen. Um nicht einen unnützes Durcheinander zu verursachen, so kann man die Tiere nur zur Falle locken und hernach fangen.

 

Der Besitzer dieser Wohnung hat hierbei gut reagiert. Hätte er den Mäusebefall um mehrere Wochen „verschlafen“, so wären mit Sicherheit größere Schäden durch Nestbau und Jungtieraufzucht entstanden. Wäre den Tieren der Weg bis in die Küche gelungen, so hätten sie sich mit Sicherheit ein Nest unterm Kühlschrank eingerichtet. An dieser Stelle ist es angenehm warm und für die Aufzucht eines Nachwuchses geradezu ideal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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