Mögliche Wege der Hausmaus vom Keller ins Büro.

 

Hausmäuse sind wahre Kletterkünstler und können in allen Etagen angetroffen werden. Ob von außerhalb der Fassade an Ranken oder im Inneren des Gebäudes durch Kabelverlegungen, sie finden immer einen Weg. In Fabriken beginnt meistens der Weg im Keller. Ranken sind hierbei so gut wie ausgeschlossen, aber den Weg in den Keller findet eine Hausmaus rasch. Einfach der Mauer entlang und beim nächsten Kellerfenster oder Einfahrtstor hinein. Der weitere Weg wird sich hernach schon finden.

 

Die nachfolgenden Bilder aus einem Fabrikgebäude zeigen einen möglichen Weg vom Keller bis hin zu höheren Stockwerken.

 

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Ein Verteilerkasten in einem Kellerabteil.

Besonders solche Blechkästen werden gerne von Hausmäusen besucht.

Hi. Ob dies wohl an der „Spannung“ liegt?

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Seitenansicht und gleichzeitig der „Wanderweg“ der Hausmaus.

Zwischen dem Blechkasten und der Mauer befindet sich ein schmaler Spalt.

Dieser Spalt ermöglicht es der Hausmaus die Mauer empor zuklettern.

Hat das Tier den oberen Bereich des Kastens erreicht, so ist ein möglicher Weg ins Erdgeschoss frei.

Die Voraussetzung ist natürlich, dass die Kabel nicht in der Betondecke eingeschäumt sind.

Eine Einschäumung ist natürlich aus verschiedenen Gründen recht selten der Fall.

Ein Kabelverleger möchte ja möglichst flexibel bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sobald sich das Tier durch den schmalen Rückenspalt nach oben gezwängt hat, stehen ihm zwei Wege offen.

Der erste Weg führt weiter über den Kabelkanal.

Der zweite Weg führt direkt in den Verteilerkasten hinein.

Bei so vielen Kabeln gibt es keine dichte Stelle.

Ein Zentimeter zum Einschlüpfen reicht für einen Hausmaus vollkommen aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Kabelkanal als Wanderweg.

In Großbetrieben gibt es oft viele solcher Kanäle kreuz und quer.

Diese führen in die verschiedensten Richtungen des Gebäudes.

Das Betrachten solcher übereinander verlaufender Kanäle erinnert mich immer wieder an Autobahnabzweigungen in Großstätten.

 

 

 

 

 

 

 

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Dieser doch eher kleine Kanal endet hier direkt an die Betondecke.

Ein Teil der Kabel führt über einen weiteren Kanal weiter.

Der restliche Teil führt jedoch direkt durch die Betondecke ins Erdgeschoss.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Zweigstelle.

Da Hausmäuse gerne nach „Höherem“ streben, so wird sie den Weg nach oben wählen.

Und somit tritt sie ins Erdgeschoss ein.

 

 

 

 

 

 

Die Hausmaus zu unseren „Füßen“.

Nachdem die Hausmaus die Betonmauer durchwandert hat, befindet sie sich nun sprichwörtlich zu unseren Füßen. Dies jedoch nicht aus „Demut“. Das Tier wird nun weitere Wege suchen und diese auch finden. An irgendeiner Stelle wird sie wenn auch erst am Abend oder während der Nacht in das Büro eindringen und auf Futtersuche gehen. An Nahrung wird es ihr nicht mangeln, denn in so manchen Schreibtischen werden ja Schokoladen, Kekse, Studentenfutter und vieles mehr gehortet und das nicht nur in „Tagesmengen“. In solch einem Schlaraffenland ist einer Hausmaus mit Fallen hernach gar nicht so leicht beizukommen. Ein Mäusejäger muss in solchen Situationen über ein gutes Wissen verfügen. Hier kommt ihm nun die langjährig angesammelte Fallenstellererfahrung zu Gute.

 

Die möglichen Eintrittstellen von der Hausmaus aus dem Keller ins Büro.

 

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Das Tier befindet sich nun unter dem Parkettboden.

Allerdings verlaufen darunter auch unzählige Kabel von Abteilung zu Abteilung.

Eine Hausmaus kann bei solchen Öffnungen wie hier am Boden mit Leichtigkeit ein und ausschlüpfen.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Blick unter den Fußboden.

Kabel über Kabel.

Wehe, die Hausmaus beginnt irgendwo unterm Parkett daran zu knabbern.

So gesehen ist es besser, wenn sie sich in den Schreibtischen über die Süßigkeiten hermacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heizkörperrohrzuführungen sind oftmals Schwachpunkte.

Hierbei wird vielfach ein großzügiger Raum frei gehalten.

Für die Hausmaus ein lockerer Weg, noch dazu im Winter angenehm warm.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auch die Wandleisten werden in so manchen Büros gerne „vergessen“.

Bei solch einem Spalt spaziert eine Hausmaus ohne Problem durch.

 

 

 

 

 

 

 

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Hier ein Wasserrohr im selben Stockwerk in einer Besenkammer.

An dieser Stelle wurden schon mehrere Hausmäuse gefangen.

Da dieser Raum recht selten betreten wird, so ist ein Mäusefang an dieser Stelle recht einfach.

Es ist hier auch während des Tages ruhig und meistens dunkel.

 

 

 

 

 

 

Wenn sich Hausmäuse in den oberen Etagen tummeln, so versuche ich auch gleichzeitig die Einschlüpfe im unteren Bereich zu finden. Ich schneide ihnen sozusagen den Weg ab. Dies hat den Vorteil, dass nicht mehr allzu viele Tiere nach oben nachströmen können.

 

Man muss also den Tieren schon im Kellerbereich den Kampf in der vollen Härte ansagen.

Wie hat einst der große Kung Fu Meister Bruce Lee gesagt. „Ein Baum wird unterhalb des Stamms gefällt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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