Die direkte Bekämpfung beim „Nesteingang“ mit der einfachen Mausefalle.

 

Es kann vorkommen, dass sich Hausmäuse in einem Kleiderkasten einnisten. Die dadurch entstandenen Schäden sind hierbei immer unterschiedlich. Die Bekleidung bleibt meistens verschont, da sie ja auf den dazugehörenden Kleiderbügeln hängt. Nisten sie sich allerdings doch in einen darinnen liegenden Pullover ein, so sollte dieser hernach entsorgt werden, da er mit Sicherheit durch Urin und Kot verunreinigt wurde. Dieser penetrante Gestank lässt sich nicht so leicht heraus waschen, vor allem wird in der Regel das Stoffgewebe durch Bisse beschädigt.

Bei dieser hier gezeigten Bildserie haben sich Mäuse in einem Schuhkarton ein Nest gebaut und dass während eines Wochenendes. Der entstandene Schaden beträgt hierbei 70 Euro. Umgerechnet 1000 österreichische Schillinge oder 140 deutsche Mark.

Die Tiere, insgesamt 4 Hausmäuse wurden binnen 2,5 Stunden gefangen. Sie waren beim Öffnen des Kastens nicht in ihrem Nest anzutreffen. Dies hatte den großen Vorteil, dass sie nicht durch den Menschen verprellt wurden und schleunigst das Weite suchten. Man musste also nur noch auf die Heimkehr der Nager warten.

 

Das vorgefundene Nest im Blechkasten.

 

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In einem dieser Kleiderkästen nisteten sich Hausmäuse ein.

Die Kästen weisen im unteren Bereich der Türe einen Spalt von 1cm auf.

Ein Zentimeter reicht zum Einschlüpfen der Hausmaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim ersten Anblick war ich etwas ratlos.

Wo kamen diese zerkleinerten Textilreste her.

An der darüber hängenden Kleidung konnten keine Schäden festgestellt werden.

Das Kartonloch weist allerdings Nagespuren auf.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Schuhschachtel wurde aus dem Kasten genommen.

 

 

 

 

 

 

 

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Die geöffnete Schachtel.

Diese Schuhe wurden eine Woche davor gekauft und bis Dato vom Besitzer nicht verwendet.

Sie waren also neu.

 

 

 

 

 

 

 

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Die zerbissene Schuheinlage.

Weiters wurde bei beiden Schuhen das Innere des Gewebes regelrecht zerrissen.

Der Schaden 70 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

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Das gesamte Nistmaterial.

Wo die Papier und Nylonfetzen herstammten konnte nicht geklärt werden.

Die Tiere werden sie wohl von weiter her mit in den Kasten geschleppt haben.

 

 

 

 

 

 

 

Der Weg zum Nest wird mit einer einfachen unbeköderten Mausefalle blockiert.

Da sich kein Tier im Karton befand, so wurde dieser wieder zurück in den Kasten gestellt. Das Tier oder die Tiere sollten keinen Verdacht schöpfen. Alles sollte für sie wie gewohnt aussehen. Die einige kleine Änderung war die für sie tötliche Mausefalle vorm Einschlupf.

 

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7,30 Uhr

Der Schuhkarton wurde wieder in den Kasten gestellt.

Als kleine Überraschung wurde jedoch eine Mausefalle vor den Eingang postiert.

 

 

 

 

 

 

 

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7,48 Uhr

Der erste „Heimkehrer“ liegt flach.

Es dauerte keine 20 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

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Es handelt sich hierbei um ein älteres Jungtier.

Es war damit zu rechen, dass hiermit die Sache erledigt wäre.

Dem war aber nicht so.

 

 

 

 

 

 

 

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8,22 Uhr

Wenig später der nächst Heimkehrer.

 

 

 

 

 

 

 

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Wiederum ein älteres Jungtier.

 

 

 

 

 

 

 

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9,06 Uhr

Das weibliche Alttier wurde erlegt.

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses Alttier war vermutlich der „Urheber“ dieses Mäusenestes.

 

 

 

 

 

 

 

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9,58 Uhr

Das Vierte und somit letzte Tier.

Es handelt sich hierbei ebenfalls um ein älteres Jungtier.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alle vier Eindringlinge auf einen Blick.

Rechts das Muttertier.

Zu ihrer linken Seite die drei Jungtiere.

 

 

 

 

 

Anmerkung.

Das männliche Alttier und die restlichen Geschwister der Jungtiere konnten allerdings nicht erlegt werden. Weshalb sie hierbei fehlten kann nicht beantwortet werden. Möglicherweise kamen sie zuvor schon ums Leben, oder sie haben sich vielleicht in einem anderen Bereich des Gebäudes angesiedelt.

 

Fakt ist.

Hausmäuse können in kürzester Zeit Schäden verursachen. Diese können bis hin zum Gebäudebrand führen.

Man sollte daher die Hausmaus nicht verniedlichen, sondern wie man es bei Wanderratten macht, sie ohne Gnade bekämpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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