So wurde die Mauß / Mus. Spizmauß / Sorex, Mus araneus im Jahre 1580 beschrieben.

 

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Originalholzschnitt von Lonicer.

 

 

 

 

 

Originaltext.

Es sind vielerley Geschlecht der Mäuß. Die Spizmäuß sind etwas gifftig / daß auch die

Kazen darvon siech und schebig werden / dafür gibt man inen rohen Speck / der purgiert

sie darvon. Diese Mäuß sind auch schädlicher in Häusern.

 

Der Safft deß Krauts Eberwurz mit Wasser und Öl vermischt / zeucht die Mäuß an sich /

und tödtet sie / es sey dann / daß sie alsbald Wasser trincken.

 

Meußkaat mit Essig in die Naßlöcher gestrichen / treibet den Stulgang.

 

Weissen Senff / Kressen / Zwibeln / und Knoblauchsafft mit Mäußkaat vermischt / machet

das Haar an kahlen Pläzen widerumb wachsen. Von Arfenico citrino, Operment oder

Auripigment genandt / und Meel / ein Brey gemacht / davon sterben die Mäuß. Oder nimb

zu einem Brey Silberglett und weisse Nießwurz.

 

Der Rauch von Eibenbaumenholz tödtet die Mäuß.

 

Nießwurz under Meel gemischt / tödtet die Mäuß.

 

Man sagt / wann ein schwarzer stumpffer Han in einem Hauß ist / so sollen keine Mäuß

oder Ratten darinn bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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