Über einen Alustab gelangten Hausmäuse zu einem höher gelegenen Stromkasten.

 

Es ist schon fast unglaublich was sich Haumäuse zunutzte machen, um an ihr Ziel zu gelangen.

Als ich das erste Mal zu diesem kleinen in der Höhe hängenden Stromkasten geholt wurde, da staunte ich nicht schlecht. Er wurde von Hausmäusen rege besucht und war dadurch mit Urin und Kot stark verunreinigt. Der Geruch des Urins war wirklich penetrant. Dennoch fiel der Geruch nicht auf, da die Türe dieses Kasten dicht geschlossen war.

Was machen aber Hausmäuse an Orten, welche nicht einmal als Nistplatz taugen und noch dazu nichts Fressbares „außer Kabel“ beherbergen.

Als erstes fragte ich mich natürlich. Wie gelingt es diesen Tiere in solch eine Höhe zu gelangen, da ja das Stromkabel nicht vom Boden hinaufführte und weder noch von oben herab ein brauchbarer Weg vorhanden war.

Ich schaute mir die Lage an und wurde recht schnell fündig. Ein einfacher Aluminiumstab und ein „vergessenes Loch“ machten diesen Stromkastenbesuch möglich. Es gibt also nichts, was es nicht gibt.

Mit dem Aluminiumstab entfernen war aber das Mäuseproblem nicht gelöst und so machte ich mir direkt den Stromkasten zum Fangen der Tiere zunutze. Es ist ja nichts einfacher, als die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung zu bekämpfen. Sie kommen ja freiwillig zum Fangplatz. Hätte ich den Stab unüberlegt entfernt, so hätte sich das Problem nur verlagert. Es galt aber den Tieren so schnell wie möglich den Garaus zu machen.

 

 

Der Stromverteilerkasten wird geöffnet.

 

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In diesem Stromkasten war ein reger „Mäusebesuch“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach dem Öffnen war alles klar.

Der Innenraum war durch Urin und Mäusekot stark verunreinigt.

Es wurde jedoch kein materieller Schaden durch diese Tiere angerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

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Nicht jeder Stromverteilerkasten wird jedoch so verdreckt.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Als einziges weist die schwarze Dichtung ein paar harmlose Bissspuren auf.

 

 

 

 

 

 

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Auch die Kabel sind voller Schmutzspuren.

Es wurde jedoch kein einziges Stromkabel durch Bisse beschädigt!

 

 

 

 

 

 

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Solch einen gelben Mäuse – Urin sieht man nicht alle Tage.

Der Geruch war außergewöhnlich stark.

 

 

 

 

 

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Der knapp 18 mm große Eingang wurde schnell gefunden.

Dieses „überflüssige“ Kabelloch wurde nicht mehr benötigt, jedoch aber auch nicht mehr verschlossen.

Tja, aber wer denkt auch schon an Mäuse.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Hier zeigt es sich wieder einmal wie wichtig es ist alle „Lucken“ zu schließen.

 

 

 

 

 

Der steile Weg zum Verteilerkasten.

 

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Dieser an die Mauer gelehnte Aluminiumstab diente den Mäusen als Aufstieg.

Der Stab ragte jedoch nicht einmal bis zum Stromkabel hinauf.

Dies zeigt uns wiederum, welch großartige Kletterer „unsere“ Hausmäuse sind.

Außerdem war der Stab ja nur lose an die Wand gelehnt, was wiederum ein Wackeln nicht verhinderte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nahansicht des fast glatten Stabes.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vom obersten Punkt des Stabes kletterten die Hausmäuse zum Stromkabel hoch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weg führte hernach weiter über das 20 iger Iso – Rohr bis unterhalb zum Stromkasten.

 

 

 

 

 

 

 

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Vom Iso – Rohr über das schmale Kabel zum Kasten ist es nur noch ein Spaziergang.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nun noch die Komplettansicht des Mäuseweges vom Alustab bis unter den Verteilerkasten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier noch die Nahansicht des Einschlupfloches unterm Verteilerkasten.

 

 

 

 

 

 

 

Der anschließende Fang der Hausmäuse im Innenraum des Stromverteilers.

 

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Zum Fang der Hausmäuse habe ich hier die einfache Luna Brettchenfalle mit Mehl beködert.

Die Falle wurde an den äußersten Punkt des Kastens gestellt.

So konnten die Tiere nur von zwei Seiten an die Falle heran kommen.

Der Platz ist gut gewählt, da vom Einstieg in den Verteilerkasten bis hin zur Falle praktisch kein Hindernis ist.

 

 

 

 

 

 

 

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Hier hat es bereits die vierte Hausmaus auf den Rücken gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

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Interessanterweise lassen sich Hausmäuse mit Mehl recht gut fangen.

Ich kenne Menschen, welche noch nie einen anderen Köder zum Mäusefang verwendeten.

Mehl ist mit Sicherheit einer der billigsten Köder, da es sich in fast jeden Haushalt befindet.

 

 

 

 

 

 

 

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Nachdem alle Hausmäuse gefangen wurden, so habe ich das Loch provisorisch mit einem Isolierband geschlossen.

Tage später wurde es vom Betriebselektriker mit einer Blindverschraubung fix versperrt.

 

Zum Schluss wurde der Kasten vom zuständigen Personal bestmöglich gereinigt.

 

 

 

 

 

 

Und die Moral von der „Gschicht“, - „machts alle Löcher dicht“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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