Der Sturz in einen Eimer kann tödlich enden.

 

Für so gute Kletterer und Springer wie die Hausmaus oder die Waldmaus, kann an und für sich ein Sturz in einen leeren Kübel kein Problem bedeuten. Die Tiere können zwar nicht die glatte Wand nach oben klettern, aber sie können dieses Hindernis überspringen. Erwachsene Mäuse beider Rassen haben eine enorme Sprungkraft. Ich würde sagen, dass es eine gesunde erwachsene Maus bei den ersten Sprungversuchen mit ziemlicher Sicherheit schaffen kann.

Ein Problem beginnt natürlich sofort, sobald sich etwas Rutschiges auf dem Eimerboden befindet. Zum Beispiel – Stroh, Sägemehl oder Heu. Dann sieht die Lage schlecht aus. Die Mäuse haben danach keinen festen Stand mehr und rutschen während des Absprunges weg. Dieser „Ausrutscher“ nimmt den Tieren die nötige Sprungkraft. Sie sind danach schlichtweg verloren.

Jungmäuse sind natürlich schon kräftemäßig gegenüber Alttieren in so einer verzwickten Situation im Nachteil. Sie ermüden und sterben danach an Angst und Unterkühlung. Jedes Jungtier braucht noch bis zu einem gewissen Alter eine Nestwärme und diese Nestwärme erhalten sie auch unter normalen Umständen.

Da sind verschiede Menschen im Vergleich zu Tieren schon recht gefühlskalt und vernachlässigen Ihre Kinder.

 

 

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06.09.2006

Von diesem Strohballen aus rutschte diese Jungmaus in den Eimer.

So ein Kübel stellt im Normalfall für eine erwachsene gesunde Haus oder Waldmaus kein Hindernis dar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Diese junge Hausmaus hatte allerdings keine Chance.

Ihre Jugend und das trockne Stroh kosteten Ihr das Leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die Jungmaus ist mit Sicherheit an Erschöpfung und Unterkühlung gestorben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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