Keine zwei Stunden bis zum Tod.

 

Eine Hausmaus kann man mit einer gut beköderten Falle in binnen weniger Stunden erlegen. Die Falle wird also gezielt an dem von Nagern befallenen Ort eingesetzt. Hierzu kommen natürlich nur gute Leckerbissen als Köder in Frage. Ist ein Fänger „geizig“ und verwendet er zum Fang nur Abfallreste, so kann sich der Fangerfolg auf eine längere Zeit hinausziehen oder sich erst gar nicht einstellen. Hernach wird natürlich gerne gejammert, aber das der Fehler an einem selber zu suchen ist, ja davon will keiner was wissen. Fakt ist. Eine Hausmaus stirbt nicht gerne für einen „Eulenfraß“.

 

Nun aber zum Wesentlichen.

Als ich wieder einmal einen Kontrollgang wegen Mäusen und Ratten durchführte, so trat die Elektrikermeisterin Melanie an mich heran und berichtete, dass sie vor wenigen Minuten in einem Stromverteilerkasten ein „Mäusenest“ entdeckte und das Tier beim Öffnen des Schrankes aus diesem „Nest“ schleunigst die Flucht ergriff. Sie habe nur einen Nager gesehen und es ging alles recht schnell. Ich begleitete Melanie zum Schrank und begutachtete die Situation. Ich dachte mir, „Wenn das Tier gerade noch hier war, so ist es nicht weit weg“. Ich begab mich also zu meinem „Fallenarsenal“ und entschied mich in diesem Fall für die fangsichere Rapp2. Nach gut einer viertel Stunde war ich wieder beim Verteilerkasten und bereitete den Fang des Tieres vor. Obwohl ich so nebenbei noch einige Fotos schoss, so wurde das Tier nicht verprellt. Es verharrte irgendwo im Verteilerkasten und wartete darauf, bis ich verschwand. Nach dem Stellen der Rapp2 Falle kontrollierte ich hernach noch das gesamte Areal des Betriebes und kam nach knapp 2 Stunden wieder zum Fangort zurück. Ich öffnete nun vorsichtig den Stromkasten und das Ergebnis war sofort ersichtlich. Ich machte noch einige Bilder und die Serie für diese Webseite war somit unter Dach und Fach.

 

Der Fangort.

 

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In diesem Verteilerkasten fand Melanie das Mausenest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die linke Seite des Verteilers ist sauber.

Die rechte Seite ist etwas „durcheinander“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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In der Mitte das „Mäusenest“.

Rechts davon bereits Verunreinigungen durch Mäuseurin und Kot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nahansicht des doch eher kühlen Nestes.

Hausmäuse können mit einem bescheidenen Nistmaterial recht gut auskommen.

Es geht in erster Linie nur um das durchbringen der Jungbrut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Köder.

 

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Zum Fang einer Haus oder Waldmaus eignen sich recht gut diese Drops.

Diese „Leckerli“ kann man in jeder Tierhandlung kaufen.

Durch den wieder gut verschließbaren Verschluss halten diese Drops unendlich lange.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Man könnte natürlich auch Mannerschnitten, Kekse, Mandeln, Schokoladestückchen und so weiter verwenden.

 

Heute wird jedoch mit Liebe gefüttert.

 

 

 

 

 

 

 

Die Beköderung des Fangplatzes.

 

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Man nimmt ein Drops.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und legt es in die Nähe des Nestes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fanggerät.

 

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Nun nimmt man die bereits scharf gestellte Rapp2 Falle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und stellt sie einfach über den Köder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Falle steht.

 

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Die Falle ist fangbereit, jedoch es fehlt noch der wichtige Vorköder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es werden 2 Vorköder gelegt.

Wer hierbei spart, spart am falschen Ort.

 

Der Verteilerkasten wird nun wieder geschlossen und man verlässt den Fangplatz.

Nun sollte Ruhe herrschen damit das Tier sich wieder aus dem Versteck wagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach knapp 2 Stunden.

 

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Die erste Fallenkontrolle.

Der Stromkasten wird nun vorsichtig und möglichst leise geöffnet.

Auf den ersten Blick war jedoch der Erfolg sofort ersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die Hausmaus wurde perfekt gefangen.

Das Tier hat noch vor seinem Tod die beiden Vorköder verschleppt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Hausmaus muss geschwind nachdem die Falle gestellt wurde eingegangen sein.

Die Totenstarre hat bereits eingesetzt.

Möglicherweise wurde dies auch durch den kalten Untergrund beschleunigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ansicht von unten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Fang dieses Einzelltieres war der Fall abgeschlossen. Weiters waren keine Nager vorhanden. Dies hätte sich vermutlich schnell geändert, wenn das Tier nicht vorzeitig gefangen worden wäre.

 

Wo erhalte ich die Rapp2 Falle?

Die Falle wird in Norwegen hergestellt und ist unter www.norborst.no erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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