Hausmäuse auf Wanderschaft.

 

Wenn man hört Hausmaus, so denkt man an die Maus im Stall oder Wohngebäude. Das jedoch die Hausmaus kein richtiges Haustier ist, dies sollen diese Bilder belegen, welche ich durch Zufall am 02.07.2009 machen konnte. Es schien so, als ob diese Tiere gerade zu diesem Zeitpunkt verstärkt auf „Wanderschaft“ waren.

Solche Wanderungen fordern halt auch ihre Opfer. Sei es nun durch einen Autoreifen des braven Bürgers, durch die Krallen einen Raubvogel und so weiter. Mäuse aller Art leben eben gefährlich.

Die einzigen Personen welche diesen Tieren keinen Schaden zufügen können sind die so genannten Tierfreunde. Diese verzichten ja auf jegliches Fahrzeug und gehen deshalb nur zu Fuß durch die Lande.

 

Warum aber genau zur Jahresmitte diese Tiere nun durch die Gegend zogen und ihr Leben dabei verloren, dass wird wohl ein Rätsel bleiben. Vielleicht entstammt sogar die Geschichte von der Stadt und der Feldmaus aus so einem Vorkommnis. Möglicherweise wurde dies auch schon öfters in früheren Zeiten beobachtet jedoch nie dokumentiert.

 

 

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Das Dornbirner Ried um 7 Uhr morgens.

Wir sehen hier auf ein Bio Dinkelfeld.

 

 

 

 

 

 

 

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Jedoch der friedliche Schein trügt.

Eine Hausmaus (weißer Kreis) wurde beim Verlassen des Feldes von einem Fahrzeug getötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Hausmaus (Stadtmaus) starb knapp 30cm vom Feldrand entfernt.

Tja ich befürchte, dass der Feldmaus in Zukunft wohl langweilig sein wird.

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die graue Hausmaus hat „bis auf den Tod“ hierbei keinen ersichtlichen Schaden erlitten.

Vielleicht liegt dies am Schotterweg.

 

 

 

 

 

 

Um 7,20 Uhr desselben Tages nur einen knappen Kilometer weiter entfernt.

Hier sieht die Situation schon etwas anders aus. Eine Teerstrasse und bereits ein starker Morgenverkehr so weit das Auge reicht.

 

 

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Diese Hausmaus wurde zum Beispiel frontal von einem Autoreifen erwischt.

Auch hierbei wollte das Tier die Straßenseite wechseln.

Selbst für mich wurde der Straßenverkehr schon recht gefährlich, sodass ich nur zwei Aufnahmen „riskierte“.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht des „Verkehrsopfers“.

 

 

 

 

 

 

Ein möglicher Grund für diese Wanderung könnte sein, da am nächsten Tag ein extrem starker Regen niederging und die Tiere dies schon im Vorhinein ahnten. Möglicherweise sind Tiere im Stande ein Unwetter schon Stunden vorher wahr zu nehmen und versuchen sich daher durch eine schnelle Flucht in Sicherheit zu bringen. Vielleicht war aber auch alles nur ein purer Zufall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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