Die Hausmaus auf einem Zwangspass mit und ohne Köder in die Falle führen.

 

Schwierige Hausmäuse können einen Fallensteller mitunter lange auf Trapp halten. Man muss sich hin und wieder einfach die Mühe machen und einen geeigneten Weg „kunstvoll“ für die Tiere anfertigen. In den meisten Fällen geht dies recht schnell, da ja ohnehin zahlreiche Schachteln, Dosen, Bretter und sonstige Geräte herumstehen. Ich sage immer so. Lieber 5 Minuten länger im Raum verweilen und etwas zusammenbasteln, als 3 Wochen einer schlauen Hausmaus hinterher laufen.

 

Der Fang ohne Köder in einem unübersichtlichen Kellerabteil.

 

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In diesem Keller konnten 14 Hausmäuse komplikationslos gefangen werden.

Das 15te Tier wollte aber nicht mehr in die Mausefalle gehen.

Um einer langwierigen Geduldsprobe aus dem Wege zu gehen, so baute ich verschiedene Zwangspässe.

Das Versteck der Hausmaus zu suchen wäre unsinnig und mit einer Niederlage für den Fänger gekrönt.

 

 

 

 

 

 

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Zwei Tage später stieg dieses äußerst kluge und vorsichtige Tier in eine Zwangspassfalle.

Alle Fallen in diesem Raum wurden bewusst nicht beködert.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Hausmaus wurde während des Überquerens sofort getötet.

Für solche Fänge sind starke Fallen eine Voraussetzung.

Es handelte sich hierbei um ein männliches fallenscheues Alttier.

 

 

 

 

 

 

Der Fang einer Hausmaus in einem Restaurant mit einem Lockköder.

In Räumen wie in Kantinen und Restaurants muss der Fallensteller in der Regel einen Lockköder auslegen. Dieser Lockköder sollte nach den Gaumenfreuden der Hausmaus ausgerichtet sein. Zu viele Leckereien stehen in solchen Räumen herum, aber ein Mäuseproblem muss gerade an solch sensiblen Orten schnellstens gelöst werden. Ich verwende an solchen Orten am liebsten die berühme Wiener Mannerschnitte. Beim Duft einer Mannerschnitte wird sozusagen fast jede Hausmaus „schwach“.

 

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Hier wurde ein Pass oberhalb eines Regals mit Hilfe verschiedener Dosen hergestellt.

Beidseitig an der Vorderfront ist der Weg mit hohen Dosen versperrt.

Der einzige Durchschlupf befindet sich hinter der bereits gestellten Mausefalle.

Im Vordergrund des Regalrandes liegt der Lockköder, ein Stück Mannerschnitte.

 

 

 

 

 

 

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Der Pass, die Falle und der Lockköder.

Will sich die Maus nun diesen Köder holen, so bleibt ihr der Weg über den Fallenauslöser nicht erspart.

 

 

 

 

 

 

 

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Drei Tage danach.

Die Mausefalle hat es überschlagen und die Hausmaus getötet.

Das Tier konnte nur noch auf diese Art gefangen werden, wobei drei Tage doch recht lange sind.

Der Fallensteller sollte sich bei einer längeren Wartezeit nicht entmutigen lassen.

Die Falle bleibt solange unverändert stehen, bis das Tier der Verlockung nicht mehr widerstehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

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Diese graue Hausmaus war nicht dumm.

Sie scheute bereits den Köder in der Falle wobei es sich hierbei um ein Einzeltier handelte.

An welchem Ort sie eine beköderte Falle als Gefahrenquelle erkennen lernte wird ein Rätsel bleiben.

 

 

 

 

 

 

Besonders bei extrem schwierig zu fangenden Hausmäusen oder Wanderratten sollte der Fallensteller Nervenstärke und Klugheit zeigen. Verliert er die Geduld, so ist die Aufgabe zum Scheitern verurteilt, wobei jedoch das Problem bestehen bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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