Die Hausratte von Hand gemalt.

 

Dieses Tier stammt ursprünglich aus dem Asiatischen Raum. Die Hausratte wurde vermutlich durch den Handel bei uns in Europa „eingeschleppt“.

Heute wird die Hausratte weitgehend durch die Wanderratte verdrängt. Zumindest in Deutschland und Österreich ist sie über die letzten Jahrhunderte stark zurückgegangen oder gar verschwunden. In Deutschland steht sie auf der roten Liste.

 

Jedoch!!!

Kein Nachteil ohne Vorteil, denn die Hausratte kann durch den Rattenfloh die Pest übertragen.

 

Hierzu einige seltene Zeichnungen, denn es scheint so, als ob die Hausratte von den Malern ein wenig „vergessen“ wurde.

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1563 für Conrad Gessner

Die grosse Haußmauß so gemeintlich Ratt genennt wirt.

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1776 von Schmidt für Joachim Pauli

Die Ratte, Le Rat, Rotta, The common Rat

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1786/1787 von Etienne Claude Voysard für Graf Buffon

Etienne Claude Voysard war Kupferstecher und lebte von 1746 bis 1812 in Frankreich.

Le Rat

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung vom 25.02.1791 von Taylor aus England

Rattus or Common Rat

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1798/99 von Bertuch Friedrich Justin

Die Hausratte

 

 

 

 

 

 

Wissenswertes.

Der Naturwissenschaftler Graf Georges Louis Leclerc Buffon lebte von 1707 bis 1788 in Frankreich

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1820 für das Buch von Graf Buffon

Le Rat

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1820 von Cazenave für einen Atlas von Graf Buffon

Le Rat

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1824 von Barron für ein Buch von Graf Buffon

Le Rat

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1824 von Motte für ein Buch von Graf Buffon

Le Rat

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1838 von Stewart für den Naturforscher Macgillivray aus Edinburgh

Diese Szene ist natürlich „verharmlost“.

Sobald das Eisen zuschlägt, lässt sich zumindest im nächsten Moment kein weiteres Tier mehr daran blicken.

The black Rat (Die schwarze Ratte)

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1860 von J.W.Lowry aus England

Mus Rattus, Black Rat

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1860 von der kaiserlich königlichen Hof und Staatsdruckerei Wien

Die Hausratte, Mus Rattus

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1871 für Tempsky

Mus rattus

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1890 von Friedrich Specht

Hausratte

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1890 (wurde nicht signiert)

Schwarze Hausratte

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1892 (wurde nicht signiert)

Rattus rattus

 

 

 

 

 

 

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Der Rattenfänger von Hameln nach Gebrüder Grimm

Eine „Druck – Zeichnung“ aus dem Jahre 1929 vom Maler Oskar von Herrfurth

Oskar von Herrfurth lebte von 1862 bis 1934

Der Geschichte nach kann es sich hierbei in Hameln nur um Hausratten gehandelt haben.

Die Hausratte wurde anscheinend bereits schon im 2ten Jahrhundert in Europa schriftlich erwähnt.

Na ja. Bei solch einem Massenaufkommen wie hier im 13ten Jahrhundert in Hameln muss sie ja aufgefallen sein.

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1938 von Diel Fritz

Die Hausratte

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1942 für Dr. Frickhinger

Hausratte

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1955 vom Maler Murr Franz im Auftrag von Dr. Dr. Sigbert Mehl

Hausratte – Rattus rattus

Im Vordergrund befindet sich ein Rattenkot

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus den Jahren um ca. 1970 – 1977 von der ehemaligen DDR (wurde nicht signiert)

Hausratte

 

 

 

 

 

 

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Eine Zeichnung aus dem Jahre 1986 von der berühmten Malerin Sarah Fox – Davies aus England

Rattus rattus, Schiffsratte, Dachratte, Hausratte, Black rat

 

 

 

 

 

 

 

Warum fügte ich das Bild vom Rattenfänger hinzu?

Möglicherweise gab es wirklich diesen „Rattenfänger“ von Hameln. Vielleicht hatte dieser sagenumwobene Mann mit seinem Musikinstrument tatsächlich eine besondere Gabe um diesen Tieren Herr zu werden. Das die Geschichte hernach mit den geraubten Kindern derart ausgeartet ist, hat vielleicht auch so seine Hintergründe.

Gibt es doch so allerhand Geschichten über besondere Pfeifchen und Musikinstrumente, mit welchen Mensch und Tier „gefesselt“ werden. Man denke nur an die Geschichte von den drei Hunden mit dem Namen „Beiß, Reiß und Schmeiß“, welche durch den Pfiff auf einem so genannten silbernen Pfeifchens erschienen. Kommen doch auch heute noch die Hunde gelaufen, wenn ihr Herr sie mit dem für uns Menschen „geräuschlosen Pfeifchen“ ruft. Gibt es doch selbst für uns Menschen so manche Musikstücke oder Töne, welche wir auch ohne Radio immer und immer wieder im Kopf haben, wobei wir sogar mitsingen können. Wer kennt den Spruch nicht, „Mir geht das Lied nicht aus dem Kopf“.

 

Stellte doch der Forscher Georg Ossegg auch bei Hänsel und Gretel die wahren Hintergründe fest, wobei hierbei ein tatsächlich geschehener Mord aus Gier ans Tageslicht kam.

Vielleicht sollte man die Archive aus Hameln noch einmal gründlich auf den „Kopf“ stellen, denn möglicherweise wurde der richtige Anhaltspunkt nur übersehen.

 

Ja ich denke, dass die Geschichte vom Rattenfänger kein erfundenes Märchen ist.

 

Vielleicht gibt es wirklich solche Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, denn auch mir wurde einmal vor vielen Jahren über einem Mann aus Jugoslawien berichtet, welcher anscheinend „magische Kräfte“ besaß und selbst Wühlmäuse nur mit seinen ausgestreckten Händen aus dem Boden hervorkommen lies. Der damalige Erzähler beharrte auf die Wahrheit dieser Geschichte da er selber anwesend war und er schwörte dabei auf alle Heiligen, sodass er nicht lüge.

Ich hatte damals natürlich wie jeder normal denkende Mensch wirkliche Zweifel an dieser sonderbaren Erzählung, aber vergessen habe ich diese Geschichte dennoch nie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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