Der ungewöhnlich schnelle Fangerfolg mit der Bogenfalle.

 

Da ich beim Richten der Falle jeden einzelnen Vorgang mit Bildern festhalten ließ, so benötigte ich eine recht lange Zeit bei diesem Fangplatz. Ich war also der Meinung, dass die Wühlmaus aus diesem Grunde nicht allzuschnell wieder ihre Wühltätigkeit aufnehmen würde.

 

Nachdem ich alles erledigt hatte, so rechnete ich nicht gleich mit dem Erscheinen des Tieres. Nun gut. Ich ging mir die Hände waschen und wollte hernach den Bogen mit meinem Fernglas vom Wohnzimmer aus beobachten. Es vergingen keine zehn Minuten bis ich vom Fenster aus mit dem Fernglas nach der Falle sah. Beim ersten Anblick der Falle hatte ich echte Zweifel ob ich auch wirklich richtig sehen würde, denn der Bogen war bereits in der Höhe.

 

Da es in dieser kurzen Zeit noch extrem zu regnen begann so dachte ich mir, dass ich die Falle doch zu knapp eingestellt habe und diese nun durch den Regenschauer ausgelöst wurde. Ich begab mich also sogleich wieder zum Fangplatz.

Bei der Falle angelangt stellte ich fest, dass die Balle immer noch am Wühlmausgang klebte. Allerdings ließ sich der Fangdraht nicht aus der Verankerung ziehen. Etwas hielt die Schlinge zurück. Entweder ein Erdstück im Messerschlitz oder eben doch eine Wühlmaus. Zur Sicherheit holte ich mir aber die Kamera um jeden einzeln Vorgang beim Öffnen der Balle festzuhalten.

 

 

 

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Die Falle wurde schon nach weniger als 10 Minuten ausgelöst

Anfangs befürchtete ich, dass der Regenschauer das Auslösestäbchen zum Rutschen brachte.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Durch das Hinauffedern des Bogens wurde die Auslöseschnur um den Bogen geschleudert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Balle liegt noch sauber an.

Es konnte aber nicht die geringste Veränderung hierbei von außerhalb festgestellt werden.

Die Balle hat sich also maximal 2 – 3 Millimeter bewegt

 

 

 

 

 

 

 

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Ich entfernte die Balle.

Die Falle wurde eindeutig durch die Wühlmaus ausgelöst.

Das Tier hat kurz vor ihrem Tode noch Erde an die Balle gewühlt / gedrückt.

Dieser geringe Druck hat also zum Auslösen des Gerätes gereicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die nach vorne gewühlte Erde wurde von mir beseitigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Durch die Wucht des Zuges wäre das Tier vermutlich durch den Messereinschnitt aus dem Boden gerissen worden.

Züllig hatte also vollkommen Recht. Nur die Kluppe verhindert bei einem hohen Mausgang das Herausreißen des Tieres.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die Schermaus wurde sofort getötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wühlmaus wird aus dem Gang heraus genommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein weibliches Alttier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wühlmaus hat eine Gesamtgröße von genau 22 cm.

Kopf / Rumpf = 16 cm und der Schwanz hat eine Länge von 6 cm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich ließ das tote Tier am Fangplatz liegen.

Noch während der Nacht wurde die Wühlmaus bereits von einer vorbeikommenden Katze „verspeist“.

Diese Reste blieben hierbei noch übrig.

 

Von oben nach unten:

Der Magen.

Teile vom Darm.

Gestocktes Blut aus der Brust.

Reste aus dem Darm.

Daneben die Reste vom Kopf des Tieres.

 

 

 

 

 

 

Selbst tote Mäuse werden noch gerne von Katzen und Füchsen angenommen. Die mit Fallen gefangenen Mäuse sorgen nicht für einen hinterhältigen Tod dieser nützlichen Jäger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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