Mögliche Hilfsmittel für die Bogenfalle

 

In der heutigen Zeit nimmt man natürlich bequeme und einfache Abfallreste wie Draht und Schnur zum Fang der Wühlmaus.

 

Was verwendeten die Menschen aber um 1850??

Der Mensch aus der damaligen Zeit musste sich also anderwärtig helfen.

Ich zeige bei diesen folgenden Bildern recht einfache Mittel, welche es zu dieser Zeit auf alle Fälle gab. Möchte also der moderne Mensch von heute nun einmal wirklich so fangen wie einst die Feldmauser um 1850, so sollte er hierbei die Mühe nicht scheuen und sein handwerkliches Geschick beweisen.

 

 

Billigste Hilfsmittel.

 

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Als Ersatzschnur kann man Haare von einem Pferdeschweif verwenden.

Diese Haare sind extrem reißfest.

Fünf Rosshaare sind zum Spannen des Mauserbogens ausreichend.

 

 

 

 

 

 

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Als Eratz für den Drahthacken verwendet man einen kleinen zugeschnittenen Astzweig.

Dieser hier gezeigte Hacken ist bereits mit Pferdehaaren verbunden.

 

 

 

 

 

 

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Fargesia murielae.

Als Fangschlinge für die Wühlmaus eignet sich der geschmeidige Gartenbambus.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht der Triebe.

 

 

 

 

 

 

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Hier eine aus Bambus gefertigte Fangschlinge.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die Bambusrute wurde hierbei schon mit Pferdehaaren zusammengeknüpft.

 

 

 

 

 

 

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Auch Weidenruten eigenen sich für die Fertigung von Fangschlingen.

Diese Ruten sind im Frühjahr besonders geschmeidig.

 

 

 

 

 

 

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Die frischen Triebe dieser hier gezeigten Weide sind nur wenige Millimeter dick.

 

 

 

 

 

 

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Hier ein zur Schlinge gebogener Weidentrieb.

 

 

 

 

 

 

 

 

Billiger kann man eine Wühlmausfalle nicht mehr fertigen.

Eines ist natürlich klar. Die Fangschlinge aus Holz kann nie so dünn wie ein Draht sein. Der Einschnitt wird für die Schlinge daher einige Millimeter breiter gefertigt. Damit jedoch kein unnützer Luftzug, welcher die Wühlmaus warnen könnte entstehen kann, so wird oberhalb der Einschnitt nach dem Einsetzen der Schlinge wieder sauber mit Erde abgedichtet.

Jedoch aufgepasst!!

Durch das saubere Abdichten des Einschnittes darf die Geschwindigkeit der Schlinge durch das Hinaufschnellen des Fangbogens nicht gebremst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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