Im Hof der Kirchen und Klöster lässt sich’s gemütlich und sicher leben.

 

So manche Wühlmaus findet den Weg an einen Ort, welcher selbst für einen erfahrenen Fänger heilig ist und dieser deshalb das Tier an solch einer Stelle niemals töten würde.

 

Ich habe in diesem Jahre zwei Wühlmäuse an besonders heiligen Orten entdeckt und natürlich mit der Kamera sofort festgehalten.

 

Die glückliche Wühlmaus in Salzburg.

 

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Die Wallfahrtskirche Maria Kirchental.

Ein wunderschöner Ort, welchen jeder Mensch einmal besuchen sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jeder „Sündige“ würde natürlich schnurstracks zur Kirche eilen um Buße zu tun.

Ich kam allerdings wieder vom Wege ab und streifte gemütlich durch die Rasenanlage.

Und wie es der liebe Gott so wollte, so wurde ich schnell fündig.

Genau in diesem grünen Flecken vor der Kirche haust gemütlich eine große Wühlmaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genau an dieser Stelle befindet sich der Bau des Tieres.

Diese Arvicola terrestris hat es geschafft.

Ihr wird hier zumindest vom Menschen her nichts Böses widerfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die glückliche Wühlmaus in Niederösterreich.

 

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Mächtig und groß zeigt sich hier Stift Melk.

Viele Menschen aus aller Herren Länder pilgern dort hin um Reue zu tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weg führt mich ins Innere des Stiftes.

Alles wunderschön, kurz um, es sollte kein Mensch diesen Anblick von Pracht versäumen.

Mit Worten ist es nicht beschreibbar.

Nein, man muss diese Schönheit auf sich einwirken lassen um zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachdem ich beinahe geblendet vor lauter Gold und Prunk das Innere des Stiftes verließ, so begab ich mich in den Klostergarten. Auch hier wiederum alles perfekt und gepflegt. Ich wanderte gemütlich von Gartenbeet zu Gartenbeet und siehe da, auch hier hat eine Wühlmaus ein sicheres Plätzchen ergattert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Gartenbeet selbst verhält sich die Wühlmaus ganz still und ruhig.

Diese kaum sichtbaren Risse fallen nicht wirklich auf.

Die meisten Menschen werden hierbei vermutlich nichts ahnend vorbei gehen.

„S könnt ja auch von der Trockenheit sein“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Außerhalb des Gartenbeetes war es dann schon klar.

Die Wühlmaus hat den Seitenrand ein Stück durchgraben.

Allerdings sind diese Erdauswürfe nicht mehr ganz frisch.

Ein stärkerer Regenschauer hat sie vermutlich abgewaschen.

 

Dieses Bild mag vielleicht einen Maulwurf vortäuschen.

Es sitzt aber zu 100% eine Wühlmaus darinnen.

Wie das Tier schlussendlich bis zum Stift hinauf gelangte, dieses Geheimnis wird uns die Maus wohl nie verraten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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