Der Rattentöter wird in Position gebracht.

 

Um den Sürmülot (Wanderratte) perfekt zu erlegen, so muss der Fänger alles was einen Missfang bedeuten könnte schon im Vorhinein ausschalten. Der Luchs Rattenfänger ist recht hoch und somit auch der den Tod bringende Köder. Damit die Jungratten nun nicht erst in Versuchung kommen seitwärts an der Falle hinaufzuklettern um an den Köder zu gelangen, so wird die Falle entweder etwas im Schotter versenkt oder eben der Zulauf mit Brettern erhöht. Würde nun eine Jungratte erst die Falle seitwärts noch oben klettern und diese hernach auslösen, so ist ein perfekter Fang nicht mehr gewährleistet.

Folgendes könnte vorkommen:

Entweder wird das Tier im hohen Bogen davon geschleudert und ist somit noch einmal „klimpflich“ dem Tod entwischt, oder die Ratte wird im schlimmsten Fall an einem Gliedmaß erfasst und somit langsam und qualvoll an der Falle hängend sterben.

 

 

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Der richtige Fangplatz wird gesucht.

Diese Stelle ist geradezu genial.

Die Falle kann hier bequem angelehnt werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Rattentöter und seine „Rückenlehne“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rückenlehne, Rattenfalle und Vorbrett.

Dieses Vorbrett hat eine Dicke von ca.3cm.

Man könnte natürlich auch mehrere schmale Bretter aufeinander legen.

Aufeinader geschlichtete Bretter sollten allerdings nicht wackeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Der Weg zum Köder ist somit um ca.3cm verkürzt.

Wie sagt man so schön: „In der Kürze liegt die Würze“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Rattentöter ist nun scharf gestellt.

Die Schlagbügelsicherung ist nach oben gelegt.

Als Hauptköder dient hierbei ein Landjägerstück.

Die Vorköder auf dem Brett bestehen aus Kekse, Schnitten und Speck.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wichtig!

Der seitliche Zulauf wird nun noch versperrt.

Dazu verwendet man einfach eine Schachtel oder Kiste.

Die Wanderratte darf die Falle nur von vorne erreichen können.

Der Sürmülot wird sich nach dem Köder strecken und sofort erschlagen.

Jungtiere werden an der Brust und Alttiere direkt im Genick oder Schädeldach getroffen.

Das Schädeldach wird in der Regel von dieser starken Falle durchgeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Es fehlt nur noch die Wanderratte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was sollte der Fallensteller nicht vergessen?

Die Sicherung. Sollte die Sicherung nach dem Scharfstellen nicht nach oben zurückgelegt werden und der Sürmülot löst die Falle aus, so macht es in diesem Fall nur „Klack“. Dies bedeutet, dass der Sürmülot diesen Fangplatz nie wieder betreten wird und somit fallenscheu ist. Ein solches Tier hernach noch zu erlegen kann zur Tortur werden. Aus diesem Grunde sollte man beim Verlassen des Fangplatzes immer noch einen Blick auf die Falle werfen und prüfen, ob eh alles fehlerfrei ist. Ein einziger prüfender Blick kann einem einen Haufen Scherereinen im Nachhinein ersparen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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