Wenn Mäuse am Nuckel „nuckeln“.

 

Sind Kleinkinder im Hause so sollte man peinlichst darauf achten, dass sich keine Mäuse oder gar Ratten ins Gebäude einschleichen können. Am Boden herumkrabbelnde Kinder sind hierbei besonders gefährdet. Alles Neue wird untersucht und natürlich in den Mund gesteckt. Das Problem ist hierbei mit Sicherheit der nicht sichtbare Mäuseurin. Benetzt nun eine Maus das herumliegende Spielzeug mit Urin und wird dies nicht bemerkt, so wandert dies mit höchster Wahrscheinlichkeit beim nächsten Gebrauch durch das Kleinkind in den Mund. Somit besteht auf alle Fälle eine gewisse Gefahr einer möglichen Erkrankung des Kindes. Nun mag man sich fragen, „Ach was, welche Erkrankung soll den das nun wieder werden“? Nun, eventuell eine Hantavirus – Erkrankung? Das Hantavirus ist zum Beispiel in Deutschland auf Vormarsch. So viel zum Thema, „Ach was“.

 

Das Mäuse jederzeit Schäden durch ihre Nagerei verursachen, dass wurde von mir ja in mancher Webseite schon ausgiebig beschrieben. Dass aber Mäuse sogar in einen Nuckel hinein beißen, ja das habe ich bis Dato noch nie gesehen.

 

Aber man hat ja auf der Welt gute Freunde.

Herr Steffen aus Litauen sendete mir um zu beweisen, für was solch eine Maus so alles im Stande sein kann, „das Corpus Delicti“. Dieser Schraubaufsatz für die Budelflasche wurde zum Trockenen in der Küche abgelegt. Während der Nacht wurde die Küche allerdings von einer Waldmaus besucht, welche sich sogleich am Nuckel zu schaffen machte. Vermutlich war es in diesem Fall der Milchgeschmack, welcher das Tier zum Hineinbeißen veranlasste. Wie auch immer. Steffens Frau hat dies natürlich am nächsten Morgen sofort bemerkt und den Nuckel im hohen Bogen in den Müll geworfen. Steffen hat zum Glück sogleich darauf reagiert und mir den Nuckel wieder „ausgegraben“ und nach Österreich gesendet.

 

Steffen hat das Problem natürlich sofort auf seine altbewährte Art erledigt. Was die Maus nämlich nicht wusste war, dass sie sich mit einem Mäuse und Rattejäger angelegt hatte. Noch am selben Tag wurde das Tier mit einer Mausefalle sicher erledigt. Wie diese Maus allerdings in die Küche gelangen konnte, dass wird jedoch ein Rätsel bleiben. Eines ist auf alle Fälle klar. Selbst für eine Waldmaus reicht ein 15x15mm Quadratzenitmeterloch zum Einschlüpfen vollkommen aus.

 

 

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Der Budelflaschenaufsatz.

Dieser Aufsatz wurde in der Küche zum Trocknen abgelegt.

Wer rechnet hierbei auch schon mit einer Maus?

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nahansicht der Bisse stark vergrößert.

Die eindeutigen Mausebissspuren im Sauggummi.

Die Zahnbreite beträgt hierbei pro Biss 1,07 bis 1,15mm

 

 

 

 

 

 

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Der gefangene „Übeltäter“.

Es handelt sich hierbei um eine erwachsene Waldmaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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