Ein Kannibale sättigt sich an einem toten in der Falle hängenden Artgenossen.

 

Nicht in jeder Rattensippe befinden sich auch Kannibalen. Ich habe bei meinen zahlreichen Rattenfängen eher wenige solcher Fälle erlebt. Deshalb ist es gut, wenn mir erfolgreiche Rattenfänger solche Bilder zusenden, um sie dem noch unerfahrenen Fallensteller vorzustellen. Somit kann sich jeder Mensch im Klaren sein, dass auch ihn solch ein doch eher ekeliges Bild am nächsten Tag erwarten kann. Wird man also nicht im Vorhinein auf so eine Situation vorbereitet, so wäre man beim ersten Anblick eines solch zerfressenen Tieres wahrscheinlich entsetzt. Nicht jeder Mensch empfindet so einem Anblick aber gleich.

Fallensteller sollten also speziell bei Feldmäusen und Ratten auf so eine unangenehme Überraschung gefasst sein.

 

Diese Bildserie erhielt ich von Herr Kather J. aus Deutschland.

 

 

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Herr Kather entdeckte vorm Haus diesen „verdächtigen“ Kot und hat ihn sofort abgemessen.

Somit konnte er eindeutig feststellen, dass es sich um einen Rattenkot handelte.

Das Bild zeigt den Kot in der Originalgröße.

 

 

 

 

 

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Anhand des Kotes konnte somit gleich die richtige Fallenwahl getroffen werden.

In diesem Holzkasten befindet sich eine Luna Rattenfall.

Die Falle ist hier gut gegen Regen geschützt.

Trockene Fallen werden von den Wanderratten lieber angenommen.

 

 

 

 

 

 

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Eine weitere Rattenfalle wurde gestellt.

Diese Rattenfalle wurde mit einem Drahtgeflecht bespannt.

Das Drahtgeflecht ist besonders für Jungratten ideal. Es garantiert einen sofortigen Tod.

 

 

 

 

 

 

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Am Tag danach.

Ein etwas unangenehmer Anblick.

Kurz um. Eine nachkommende Ratte hat sich den Hunger gestillt.

 

 

 

 

 

 

 

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Ratten und Mäusejäger müssen sich an solche Situationen gewöhnen.

Eines steht fest. Auch der Kannibale muss gefangen werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Um dem Übel ein schnelles Ende zu bereiten, so stellte Herr Kather gleich ein ganzes Fallenaufgebot.

In der darauf folgenden Nacht konnte die zweite Ratte erfolgreich erlegt werden.

Kannibalen welche ihre Partner „vernaschen“ sind in der Regel nicht so Fallenscheu.

Das Tier wurde von der linken Rattenfalle mit dem Schlagbügel getötet.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die Wanderratte wurde mit der vollen Wucht des Bügels am Kopf getroffen.

Besonders ausgewachsene Ratten ab einer Länge von ca. 42cm liegen öfters tot neben der Rattenfalle.

Für solch große „Kaliber“ wie hier setze ich meistens schon die Wina und die Hausmann Uferfalle ein.

 

 

 

 

 

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Zum Abschluss zeige ich noch diese vorbildlich umgebaute Rattenfalle von Herr Kather.

Solche mit Drahtgeflecht versehene Fallen taugen auch besonders gut für den Hausmaus und Feldmausfang.

 

 

 

 

 

 

Ich bedanke mich bei Herrn Kather J. für diese besonderen Bilder und wünsche ihm weiterhin einen guten Fangerfolg.

Was mich besonders an der ganzen Sache freut ist, dass wieder ein Problem giftfrei gelöst werden konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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