Die Ratten als Gehilfen.

 

In den finsteren Zeiten des Mittelalters glaubten die Menschen daran, dass „böse“ Personen in der Hölle landen und dort verschmoren werden. Wie sich nun der „gute und brave“ Mensch so einen „Abgang“ vorgestellt hat, dass hat der Maler Adriaen Pietersz van de Venne aus Den Haag im Jahre 1658 auf einem Bild hervorragend dargestellt. Dieser hier gezeigte Kupferstich ist wirklich beeindruckend und vielleicht sollte solch ein Bild zur Abschreckung dienen.

 

 

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Ein sterbender Mensch.

In seiner Not klammert er sich an einem Apfelbaum fest.

Alles Furchteinflößende was dem Menschen Angst macht ist vorhanden.

Der Bär über einem Totenkopf.

Die feuerspuckenden Schlangen.

Die Ratten welche eifrig den Baum durchnagen.

Der Drache oder Teufel welcher den „Sündigen“ bereits erwartet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die beiden Ratten.

Dieser Ausschnitt des Bildes mit den Tieren beeindruckt mich am meisten, da sie den Tod des Menschen deutlich beschleunigen.

 

 

 

 

 

 

 

Warum sind die Ratten hier beim Tod dieses Menschen beteiligt?

Möglicherweise hängt es mit der Pest zusammen, denn in den alten Schriften steht geschrieben, dass durch die Ratten über die Jahrhunderte hinweg mehr Menschen starben, als im Krieg auf irgendeinem Schlachtfeld. Aus diesem Grunde wurden die Ratten vielleicht besonders gefürchtet und als unheilbringende Boten gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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