Manchmal kennen Ratten keine Hemmungen und gehen buchstäblich über „Leichen“.

 

Es kommt nicht oft vor, dass Ratten dermaßen Dreist sind und ohne Hemmungen über ihre toten Artgenossen steigen um den begehrten Köder zu erlangen.

Tritt jedoch so ein Fall ein, so sollte der Fallensteller die Gunst der Stunde nützen und die Fallen in recht kurzen Abständen auf mögliche Fänge kontrollieren. Die toten Ratten sollten schnell „verschwinden“, damit der Rest der Tiere nicht doch noch im letzten Augenblick „erhellt“ wird.

Der Fallensteller wird sich also beim Fallenausräumen ruhig verhalten und den Fangplatz schnell und fehlerfrei wieder verlassen.

 

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Samstagnachmittag der 16.12.2006

Bei diesem Kabelstrang, siehe weißer Kreis, befand sich ein Einschlupf der Wanderratten.

Es ging hierbei schon recht turbulent zu.

Die Dämmwolle wurde herausgerissen.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht des Einschlupfes.

So gesehen eine „Zeitbombe“, denn Ratten haben scharfe Zähne. (Stromkabelverbiss)

 

 

 

 

 

 

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Ich stellte sofort in der Nähe dieses Einschlupfes die Wina Rattenfalle.

Man kann nie genau sagen, ob ein Fangplatz gut oder schlecht ist.

Der Fänger sollte sich also von seinem Gefühl leiten lassen.

 

 

 

 

 

 

 

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Als Verstärkung zur Wina Rattenfalle kam noch dieser gefährliche Rattentöter hinzu.

Interessanterweise blieb diese Falle bis zum Ende der Fangphase unberührt.

Bei beiden Fallen wurden aber ein und derselbe Köder verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Samstagabend.

Die Wina Rattenfalle hat bereits eine Jungratte getötet.

Der Hauptköder wurde jedoch aus der Falle gefressen und das heißt im Klartext.

Zumindest eine nachkommende Ratte scheut die Falle nicht.

Es war schon spät am Abend und so konnte ich die Falle an diesem Tag nicht mehr kontrollieren.

 

 

 

 

 

 

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Sonntagmorgen am 17.12.2006 um ca.08,00 Uhr

Volltreffer. Es hat ein Alttier erwischt. Diesmal blieb der Käse aber in der Falle.

Nun kann man nur noch hoffen, dass der Rest der „Mannschaft“ nichts dazu gelernt hat.

Ich stellte also die Falle sofort wieder aufs Neue.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntag um 11,00 Uhr

Die Neugier ließ mir keine rechte Ruhe und so kontrollierte ich nochmals.

Wieder hat es in weniger als drei Stunden ein Alttier erwischt. Die Ratte war schon kalt.

Schnell stellte ich wieder die Rattenfalle. Solch eine Gelegenheit muss man nützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntagnachmittag am 17.12.2006

Als Draufgabe an diesem Tag noch eine Jungratte. Es lief wie am Schnürchen.

Auch diese Ratte war bereits kalt.

Als ich an diesem Tag die Fallen noch am Abend kontrollierte, so waren die Wina und der Rattentöter jedoch unberührt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntagabend am 17.12.2006

Hier nochmals alle drei Ratten auf einen Blick.

Die Wina Rattenfalle hat wie üblich eine gute Leistung vollbracht.

 

 

 

 

 

 

 

Am 18.12.2006 und am 19.12.2006 konnten noch jeweils eine Jungratte an derselben Stelle mit der Wina erlegt werden. Danach war kein Tier mehr vorhanden.

Gesamt waren also zwei Alt und vier Jungtiere vorhanden.

 

Kluge Fallensteller sollten sich immer eine größere Auswahl von Fallen zusammenstellen. Mit einem Fallentyp hat man keine Chance. Dies hat bei dieser Fangjagd ganz klar der Rattentöter bewiesen. Derselbe Köder bei beiden Fallentypen, jedoch der Rattentöter wurde gemieden. Warum das so war ist mir nicht klar.

 

Es gibt immer wieder Menschen, die etwas voreilig zu Gift greifen. Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass man Ratten mit einer „gesunden“ Auswahl von Fallen bezwingen kann. Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben noch nie Gift eingesetzt und ich habe bis jetzt noch jedes Mal mein Ziel erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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