Frischer Urin und Rattenkot.

 

Es ist nicht immer der Fall, dass man bei der Rattenjagd auch deren Hinterlassenschaften wie Urin und Kot findet.

Vielfach fällt ein Rattenbefall erst am direkten Schaden auf, indem etwa eine Maschine durch einen Kabelbiss den „Geist“ aufgibt.

Schneller fallen Ratten durch den ungeheuren Saustall, welchen sie in Gebäuden ganz besonders in Kellern verursachen auf. Ich hatte vor Jahren einen Fall, wobei sich der eigene Hauseigentümer nicht mehr in den Keller traute und dies war aber ein gewichtiger Herr und Hüne mit einer Größe von über 1,90m und einem Gewicht von über 100kg. Es handelte sich also nicht um ein „altes schwaches Frauerl“.

Weshalb sich derart starke Menschen vor diesen Tieren fürchten verstehe ich nicht. Vielleicht sind es diese und jene Schauermärchen welche uns schon von Kindheit an erzählt werden, wie etwa „Eine Ratte hat ihn angefallen“.

Ratten sind jedoch nicht angriffslustig, nein, sie suchen bei Bedrohung lieber das Weite.

 

 

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Frischer Rattenkot in einer feuchten Urinfläche.

Die Größe des Kotes kommt logischerweise je nach der Größe des Tieres vor.

Kleine Ratte – kleiner Schiss, große Ratte – großer Schiss.

Der Kot einer erwachsenen Ratte kann also leicht über 2cm haben.

 

 

 

 

 

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Der Kot hält sich allerdings auf Blech und Kunststoff im unteren und Mittelbereich länger feucht.

Die Oberschicht wird jedoch je nach Temperatur etwas schneller trocken.

Man kann hierbei also nicht auf den Tag sagen, wann das Tier hier war.

In feuchten alten Kellern ist es besonders schwierig die Zeit einzugrenzen, da der Kot gleichmäßig feucht bleibt.

Jedoch beginnt der Kot im Keller nach einer gewissen Zeit zu schimmeln.

Ist also im Keller die Kotablage mit Schimmel bedeckt so weiß man, dass das Tier schon vor einiger Zeit hier war und nicht etwa gestern.

 

 

 

 

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Diese Stelle wurde von den Ratten öfters als Urinablage benutzt.

Im Grunde genommen haben sie in diesem Verteilerkasten aber wahllos „herumgebrunzt“.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein wenige Stunden alter Rattenkot.

Auf diesem alten ausgelaufen Rattenweg befindet sich dieser Kot.

Er ist rundum feucht und wurde sogar noch teilweise von den Ratten zertreten.

Die Färbung des Kotes ist je nach Futter immer etwas verschieden.

Es gibt also keine fixe Farbe.

Anmerkung:

Im ausgetreten Weg sind die Urinablagerungen gut sichtbar.

Diese Ablagerungen glänzen schon beinahe wie „Gold“, wobei nicht alles Gold ist was glänzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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