Verschiedene alte Rattenlosungen.

 

Manchmal findet man im Stall, ums Haus oder sogar im Wohnhaus einen Rattenkot und ist der Meinung, dass sich ein unwillkommener Gast eingeschlichen hat. Bevor man sich aber den Kopf zerbricht, wie man dem Tier an den Leib rücken soll, so sollte man zuerst einen Test machen, ob der Kot überhaupt frisch ist und ein Fallenstellen sich überhaupt noch lohnt.

So ein Test ist recht leicht. Normalerweise sieht man dies schon mit dem Auge, aber um sicher zu gehen, so nimmt man einen Holzspan und drückt mit der Kante auf den Rattenkot. Ist der Kot alt, so ist er steinhart. Ist er wenige Tage alt, so wird er je nach Lage poröse und kann durchstochen werden. Ist er frisch, so bleibt er auf dem Holzspan kleben.

Der Kot verändert sich auch je nach Lagerung. Liegt er trocken, so bleibt er hart und in der Farbe lange unverändert, Liegt er aber im feuchten Raum, so wird er in wenigen Tagen schimmlig.

Man kann anhand des Rattenkotes also recht gut sagen, ob sich ein Tier noch im näheren Bereich aufhält oder nicht.

Ist man sich aber dennoch unschlüssig, so lässt man den Kot vorläufig an der Stelle liegen wo man ihn gefunden hat und legt noch einen Köder bei. Als Köder eignet sich alles, was eine Maus nicht verschleppen kann. Verschwindet der Köder, so werden die weiteren Schritte geplant.

 

 

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Ein alter Rattenkot auf einem Holzbrett.

Dieser Kot ist schon mehrere Wochen alt.

Am Rand des Brettes kann man noch die weißen Ablagerungen des Urins erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Der Kot ist ausgetrocknet und in einem guten Zustand.

Da der Platz trocken ist, so wird der Rattenkot auch nicht schimmlig.

Es wurde hierbei keine Falle gestellt, da das Tier bereits abgewandert war.

 

 

 

 

 

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Ein sehr alter Rattenkot hier auf einem Betonboden zwischen Granulat.

Der Kot hat hierbei die unterschiedlichsten Formen.

 

 

 

 

 

 

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Ebenfalls ein alter Kot an selbiger Stelle.

 

 

 

 

 

 

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Auch dieser Kot befindet sich inmitten von Granulatresten.

Anhand der Kotgrößen waren hier mindestens zwei Tiere anwesend.

Auch hier wurde keine Falle gestellt, da der Kot schon zu alt war.

 

 

 

 

 

Anhang.

Fallen sollte immer nur dann gestellt werden, wenn es sich auch lohnt. Ein Fallenstellen anhand solcher Kotspuren wäre ein Unsinn, da die Federn unnütz gespannt würden.

Fanggeräte sollten daher immer nur so kurz wir möglich im Einsatz stehen. Dadurch bleiben die Fallenfedern geschont und immer in einem schlagkräftigen Zustand.

 

Die einzigen vier Fallen, welche am wenigsten der Federn wegen geschont werden müssen sind die Hausmann Uferfalle, die Hausmann Haargreiffalle, der Luchs Rattentöter und die Luchs Rattenfalle mit der verzinkten Feder. Diese Geräte können bedenkenlos mehrere Wochen gespannt bleiben, ohne dass sie hernach eine Ermüdung aufweisen. Sie besitzen einen außergewöhnlich guten Federstahl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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