Hausmäuse
erschießen bringt auf Dauer keinen Erfolg.

Eine junge Hausmaus im
Pferdestall.
13.06.2004
Um eine Hausmaus zu
erschießen, dazu benötigt man ein Luftdruckgewehr mit Kimme und Korn. Das
Gewehr sollte auf 3 – 5 Meter genau eingeschossen ist. Man muss damit in der
Lage sein, einen Nagelkopf zu treffen, da die Hausmaus doch relativ klein ist.
Für den normalen Hausgebrauch
ist diese Art von Haumausjagd abzulehnen, denn es gibt dafür ausreichend
fangsichere Fallen im Handel.
In Pferdegestüten ist eine
solche Jagd aber durchaus möglich. Ich kenne einen großen Reitstall, bei dem
der Besitzer mit dem Luftgewehr so den Mäusen nachstellt. Das funktioniert aber
nur aus folgendem Grunde. Die Hausmäuse lassen sich den ganzen Tag blicken.
Allerdings geht auch hier nur ein Schuss pro Pferdebox, denn danach sind die
restlichen Mäuse für Stunden verschwunden. Der Vorteil bei einem Pferdegestüt
liegt darin, dass man so alle Boxen abgehen kann, ohne dass die übrigen Mäuse
zu sehr beunruhigt werden. Die zu bejagenden Ställe müssen aber logischerweise
leer stehen.
Da dieser Reitstall über sehr
viele Pferdeboxen verfügt, so gelingt es dem Besitzer alle paar Tage zwischen 5
– 15 Hausmäuse zu erlegen.
Ich würde diese Art der
Bekämpfung aber eher als „ZEIT-TOTSCHLAGEN“ bezeichnen, denn es wird dem
Eigentümer kaum gelingen je ein Endresultat zu erreichen.