Wühlmausschussapparate sollten immer getarnt werden.

 

Der Schussapparat ist kein Spielzeug und sollte daher immer gegen einen fremden Zugriff in der Natur oder im Garten getarnt werden. So eine Tarnung bedeutet nicht viel Arbeit und man ist danach sicher, dass nichts Gröbres passieren kann. Weiters wird dadurch auch einem Diebstahl vorgebeugt. Mir sind schon öfters Fallen abhanden gekommen, ein Schussapparat hingegen noch nie.

 

Um die Gefährlichkeit dieses Gerätes noch einmal vor Augen zu führen, so habe ich eine weitere Bildserie hierfür zusammengestellt. Jeder vernünftige Mensch wird also nicht fahrlässig handeln, sondern alles für die Sicherheit von fremden Personen tun. Natürlich haben Fremde nichts auf dem privaten Grundstück zu suchen aber ich glaube nicht, dass man mit so einer Denkweise bei einem Unfall so leicht davon kommt.

 

 

Das Stellen und gleichzeitige Tarnen des Gerätes.

 

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30.11.2006

An diesem Zierbaum war eine Wühlmaus tätig.

Um ihr das „Handwerk“ zu legen stellte ich einen Wühlmausschussapparat.

Das Gerät ist hier jedoch noch nicht getarnt.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Es handelt sich hierbei um das Vorgängermodell des neuen Kieferle Selbstschuss.

Das Gerät steht scharf und ist mit einem Stock gegen den Rückstoss gesichert.

Die Sicherung wird nach dem Scharf stellen mit einem kleinen Stöckchen übern Schussgerät fixiert.

 

 

 

 

 

 

 

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Es werden ein oder zwei Bretter über den Schussapparat gelegt. Je nach Bedarf.

Hier benötigte ich zwei Stück. Diese Bretter würden natürlich sofort auffallen.

Es kommt also noch ein Wasen darüber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier ist der Schussapparat bereits getarnt.

Da man die Geräte ohnehin gegen Regen, Schnee und Sonne mit einem Brett schützen sollte, so ist das Wasen hinauflegen nur noch der letzte „Schliff“ gegen unerwünschte Besucher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

So ein Wasen fällt nicht auf. Es ist halt ein „Erdhaufen“.

Kein Spaziergänger wird diesen Haufen aufheben wollen.

(Wer macht sich schon gerne die Hände dreckig)

Ein blankes Brett führt da schon eher zur „Versuchung“.

 

 

 

 

 

Die Kontrolle des Gerätes.

 

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Bei einer Kontrolle des Gerätes auf Erfolg werden die Bretter nur leicht angehoben.

Hier ist das Gerät bereits schon nach einer knappen Stunde abgefeuert.

Der Auslösestift ist nach hinten geschoben. (Pfeil unten)

Der Haltestift des Schlagbolzens wurde durch die Explosion nach oben geschleudert. (Pfeil oben)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hebe nun den Wasen über dem Schussapparat an, um zu sehen wo das Tier liegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wühlmaus liegt direkt am Auslösering des Schussgerätes.

Man sollte unbedingt beim Einbau des Schussapparates darauf achten, dass der Schusskanal möglichst gerade verläuft.

Ich verwende hierzu einen ca. 20 cm langen Stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hebe nun die Wühlmaus heraus.

Sie bekam einen Volltreffer.

So ein Anblick ist vielleicht nicht schön, aber der Zweck ist voll und ganz erfüllt.

Das Tier musste nicht leiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der rechte Vorderfuß im linken Kreis oben ist dort wo er hin gehört.

Der linke Vorderfuß hingegen im rechten Kreis wurde durch die Wucht des Schusses ca. 3 cm nach hinten gerissen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses Bild zeigt hier noch einmal den alten Kieferle Wühlmausschussapparat in der vollen Größe.

Der Schussapparat ist bei schwierigen Wühlmäusen nach wie vor die Nummer 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie reagiert eine gut erzogene Hauskatze auf das Schussopfer?

 

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Trotzdem die Wühlmaus nach Schießpulver riecht, so wird sie von unserer Hauskatze anstandslos gefressen.

Tschügi wurde von mir selber dazu erzogen.

 

 

 

 

 

 

 

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Der brave Jungkater sucht sich ein ruhiges Plätzchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tschügi haut rein wie ein „Drescher“.

Er ist ein braves Tier. Keineswegs verzogen.

Tja, wenn ich da an unsere Nachbarskatzen denke. Faul und vollgefressen mit Dosenfutter.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schon nach wenigen Minuten ist die Wühlmaus „verspeist“.

Hier sieht nur noch das Wühlmausschwänzchen aus Tschügis „Mund“ heraus.

Alles was von dieser Mahlzeit übrig bleibt ist der Magen der Wühlmaus. Siehe weißer Kreis.

Je nach „Kohldampf“ frisst Tschügi auch den Magen mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wühlmausschussapparat ist bei der Wühlmausbekämpfung nicht wegzudenken. Jeder Besitzer eines solchen Gerätes sollte ihn deshalb gut pflegen und nicht in einem feuchten Loch verrotten lassen. Somit hat man viele Jahre ein sehr verlässliches Hilfsmittel im Kampf gegen die Wühlmaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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