Stromverteiler sind kein „Spielplatz“.

 

Immer wieder kommt es vor, dass durch einen Stromschlag eine Hausmaus getötet wird. Dass es aber gleich zwei Mäuse auf einmal in einem Verteilerkasten erwischte, so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. Beide Tiere müssen gleichzeitig oder kurz hintereinander diesen Raum betreten haben, denn ich kontrolliere in der Regel die Verteilerkästen alle 2 Tage auf mögliche Nagerbesuche durch, welche sich am Besten durch Kotablagerungen feststellen lassen.

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

14.12.2008

Das einen Verteilerkasten nur ein geschultes Personal öffnen darf, dass sollte allen Leuten klar sein.

Hausmäuse und Wanderratten halten sich jedoch nicht an diese Regel.

Manchmal wird dieser Kasten von den Tieren jedoch nur als „sicheres“ Versteck benutzt.

Große Wanderratten kommen darinnen jedoch recht selten zu Tode.

Hausmäuse sind hingegen klein und klettern den Verteilerkasten hurtig auf und ab.

Dass sie sich hierbei in allerhöchster Gefahr befinden, dies merken die Tiere nicht.

„Der Strom ist ja nicht sichtbar“.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick in den Kasten.

Zwei Hausmäuse wurden hierbei durch Stromschlag außer „Gefecht“ gesetzt.

Das obige Tier liegt auf einem Kunststoff – Kabelkanal.

Das untere Tier wurde durch die Wucht hinuntergeworfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das obige Tier friedlich schläft.

Ich habe es auf alle Fälle nicht gewagt, diese Maus aus dieser brandgefährlichen Lage hervorzuholen.

Das Tier liegt selbst heute noch den 14.05.2010 am selben Ort.

Diese Maus dient mir als Warnung, wie schnell man sein Leben verlieren kann.

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das untere Tier scheint einfach „heruntergefallen“ zu sein.

Ich konnte es daher gefahrlos in die Hand nehmen und etwas genauer betrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

Es handelt sich bei diesem Tier nicht etwa um eine Jungmaus.

Nein. Diese Hausmaus ist durch den Stromschlag komplett geschrumpft.

Dieses Austrocknen muss sich in binnen kürzester Zeit ereignet haben.

Vielleicht handelte es sich hierbei sogar nur um wenige Sekunden.

Mir fiel auf, dass das Tier trotz einer Verbrennung am Kopf vollkommen geruchlos war.

Selbst der bekannte „Mäuseduft“ fehlte zur Gänze.

Mir schien es so, als ob der Strom alle Gerüche des Tieres verschwinden ließ.

 

 

 

 

 

 

Die durch Stromschlag getötete Hausmaus etwas näher betrachtet.

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick nach rechts.

Das Tier ist starr wie ein Stück Karton.

Die gesamte Flüssigkeit wurde der Maus augenblicklich entzogen.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

Das Tier gedreht.

Dürr wie ein „Supermodel“.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rücken.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick nach links.

Aus dem flinken Mäuschen wurde eine Mumie.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick ins „Mäusegesicht“.

Die Augen sind hierbei regelrecht zerplatzt.

Es sind nur noch getrocknete Blutpatzer erkennbar.

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Brandwunde am Kopf.

Diese Wunde erstreckt sich vom Auge bis übers Ohr der Hausmaus.

Am restlichen Fell des Tieres waren aber keine weiteren Schäden erkennbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                          zurück