Kleines Taschengeld gefällig?.

 

Manchmal kann sich der Mäusefänger auch ein kleines Taschengeld dazuverdienen. Das betrifft hier aber eher die Landwirte. Steht einem nun eine alte Gefriertruhe zu Verfügung, (es sollte sich hierbei aber wirklich um ein ausgedientes Stück handeln) so besteht die Möglichkeit, dass man die ganzen Wühlmäuse übers Jahr hindurch in dieser einfriert. Somit kann es schon vorkommen, dass man zwischen 300 bis 600 Stück von diesen Nagern ansammeln kann. Da die Landwirte auch immer wieder mit dem Förster oder Revierjäger zu tun haben, kann es durchaus möglich sein, dass dieser ein Interesse an diesen gefangenen Mäusen zeigt. Sie können dann für den Jäger im Winter wenn die Jagdsaison auf Marder und Fuchs in vollem Gange ist nützlich sein. Je nach Bundesland kann so mit den gefangenen Wühlmäusen das Eiabzugeisen oder der Schwanenhals beködert werden. Das Jagdgesetz mit Fangeisen kann hier von Bundesland zu Bundesland etwas abweichen. Bei der Jagd mit der Kastenfalle ergibt sich in dieser Richtung ohnehin kein Problem. Ich habe selber einmal einem Jäger über 300 Wühlmäuse tief gefroren und dieser war damit durchaus zufrieden. Er konnte mit deren Hilfe doch einige Marder und Füchse mit dem Abzugeisen und Schwanenhals fangen. Das Eiabzugseisen brachte hierbei die besten Ergebnisse. Bei der Kastenfalle ist der Erfolg laut seinen Angaben eher dürftig ausgefallen. Aus welchem Grunde es so war habe ich nicht weiter nachgefragt.

 

Größere Mengen von Wühlmäusen lassen sich also durchaus für den Marderfang und Fuchsfang verwenden. Es wäre deshalb schade, wenn man die Wühlmäuse und Feldmäuse nur unterm Misthaufen verschwinden lassen würde.

 

Wie friere ich nun diese Mäuse ein?

Sobald die Mäuse gefangen wurden, legt man diese im Keller auf den kalten Boden und lässt sie gründlich auskühlen. Sobald diese Mäuse kalt sind, werden sie in einem kleinen Kistchen in die Kühltruhe gestellt, bis sie richtig gefroren sind. Danach holt man dieses Kistchen wieder heraus und packt diese Mäuse in Plastiksäcken ab und legt sie wieder hinein. So wird verhindert, dass die Wühlmäuse durch Feuchtigkeit zusammenkleben. Wenn nun die Zeit zu ihrer Weiterverwendung gekommen ist, kann man sie bequem einzeln herausnehmen.

 

 

Auf diese Art kann man günstig die nächsten Fallen finanzieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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