Rattenfang mit zu Hilfenahme eines alten Tellereisens.

 

Es kommt immer wieder vor, dass sich Wanderratten unter guten Bedingungen im geschlossenen Komposthaufen recht wohl fühlen. Solch eine Sippe kann dann bis zu 12 Tiere und noch mehr haben, wobei eine gezielte Fangjagd hierbei nicht immer ganz leicht wird. Das erste Tier geht ja ohnehin problemlos in die Falle, aber der Rest?

 

Nun. Es wird vor der Jagd der Komposthaufen „ausbruchsicher“ gemacht, damit die noch vorhandenen Tiere nicht so ohne weiteres das Weite suchen können. Wenn man etwas macht, so sollte man es gründlich machen und keinen Gegner entkommen lassen. Die Ratten haben nach dem Tod des ersten Kameraden „etwas gelernt“ und damit sie dieses Wissen bei einer erfolgreich gelungenen Flucht nicht an ihre Nachkommen weitergeben können, so werden alle Tiere im Komposthaufen liquidiert.

 

Anmerkung!! Der Komposthaufen wird am Tag ausbruchsicher gemacht, da sich hierbei die Tiere mit Sicherheit im Inneren eingenistet haben.

 

Wanderratten können eine beachtliche Größe erreichen, und je älter das Tier umso schlauer wird es. Erfahrene Alt-Ratten kann man am leichtesten mit gut getarnten Fallen fangen, dass heißt, man organisiert sich zusätzlich ein altes Tellereisen, welches einst für Marder eingesetzt wurde. Allerdings dürfen solche Eisen nur in absolut dicht geschlossen Räumen, wo nur Ratten eindringen können zum Einsatz kommen, da ansonsten die hilfreichen und nützlichen Jäger wie Katze, Marder, Hermelin, Iltis, Fuchs und der eigene Hofhund einen Schaden nehmen könnten.

 

Tellereisen haben den Vorteil, dass Jungratten das Eisen gefahrlos überlaufen können und daher nur die großen und schweren Tiere darinnen gefangen werden. Im Grunde genommen ist ja das Tellereisenstellen verboten, was ja auch richtig ist, aber im Kampf gegen die Wanderratte sollte jedes wirksame und vor allem giftfreie Mittel recht sein.

 

Der Fallenfang im Komposthaufen.

Die Fallen wurden hierbei jeweils bei Tag gestellt.

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Rechts steht die Uferfalle.

Links ein getarntes Tellereisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht-Tellereisen.

Das Eisen wird tief gesetzt und direkt zum Rattenausschlupf gestellt.

Zur Tarnung wird es mit lockerer Erde überstreut.

Vorm Eisen werden Körner und sonstige Köder gestreut.

Auf der Hinterseite werden einige Käserinden gelegt.

Will ein Alttier nun zu den Käserinden, so wird es geschnappt.

Holt ein Jungtier die Käserinden, so hat man Pech gehabt und muss erneut ködern.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Uferfalle von der Firma Hausmann.

Das Eisen ist im unteren Bereich getarnt.

Als Hauptköder dient eine Wurst.

Die Vorköder können verschiedener Art sein.

Beim Köder sollte nicht gespart werden.

Ratten sollten mit dem Fangort vertraut werden.

Die Falle wird mit Holz umrandet.

Der Zutritt erfolgt somit nur von vorne.

 

 

 

 

 

Die meisten Fänge erfolgten bei diesem Fangplatz in den ersten Dämmerungsstunden oder während der Nacht.

Am Tag ging nicht ein Tier in die Falle.

 

 

Zur frühen Stund.

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Beide Fallen sind ausgelöst.

Links wurde eine kapitale männliche Ratte gefangen.

Rechts ein Jungtier.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Alttier hatte eine Gesamtgröße von 46cm

Das Gesamtgewicht betrug 412 Gramm

 

 

 

 

 

 

 

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Die Uferfalle lässt sehr wohl Jung wie Altratten keine Chance.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beide Sürmülot auf einen Blick.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem Komposthaufen wurden insgesamt 3 Alt und 5 Jungtiere gefangen.

Zwei Alttiere wurden mit dem Tellereisen erlegt, der Rest mit der Uferfalle von Hausmann.

 

Die Uferfalle kann direkt bei der Firma www.fallenbau-hausmann.de erworben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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