Die gefundene Vorratskammer einer Wühlmaus.

 

Ich jage ja schon sehr lange die Wühlmaus, aber eine Vorratskammer auf Anhieb zu finden grenzt schon an ein kleines Wunder.

Die letzte Kammer in dieser Richtung fand ich vor ungefähr 20 Jahren in Salzburg. Diese war ebenfalls mit Wurzeln und Krokusknollen voll gestopft. Damals machte ich mir allerdings nicht die Mühe diese Wurzeln und Knollen zu fotografieren, zählen und abzuwiegen. Ich dachte damals noch nicht an eine Veröffentlichung von Bildern dieser Art.

Am 07.10.2006 hatte ich wieder einmal so ein unverhofftes Glück. Diesmal hatte ich die Kamera dabei. Allerdings war es schon zur Dämmerszeit und die Serie musste in aller Eile unter Dach und Fach gebracht werden. Es gelang mir hierbei eine Vorratskammern auszugraben und anschließend noch die Wühlmaus in weniger als zehn Minuten zu erlegen.

 

Es lief sozusagen wie am „Schnürchen“.

 

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07.10.2006

Um ca. 18,10 Uhr fand ich auf der Nachbarwiese zufällig eine Vorratskammer einer Wühlmaus.

Allerdings hatte ich bis auf die Kamera nichts mit.

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht der gefundenen Wurzeln.

Diese Wurzeln waren in einem recht frischen Zustand.

 

 

 

 

 

 

 

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Lauter Löwenzahnwurzeln.

 

 

 

 

 

 

Ich eilte schnellstens nach Hause und wusch mir die Hände damit die Kamera nicht unnötig verschmutzt wurde.

Danach schnappte ich mir einen Kübel und eine Bayrische Drahtfalle. Die Zeit drängte da es inzwischen 18,30 Uhr war und langsam dunkel wurde.

 

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18,40 Uhr.

Wieder am Wühlmausbau angelangt, legte ich die gesamten Wurzeln der Vorratskammer in den Kübel.

Mehrere Wurzeln begannen schon auszutreiben, obwohl bereits Spätherbst war.

 

 

 

 

 

 

 

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Nun stellte ich schleunigst die altbewährte Bayrische Drahtfalle.

Da mir die Zeit bereits davon lief, so verzichtete ich diesmal auf das saubere Gang reinigen.

 

 

 

 

 

 

 

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Für einen besseren Halt wird die Falle kurz festgedrückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rasch noch das Rasenstück darüber gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der wichtige Luftspalt wird noch an der Fallenfeder gerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

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Merke. Ohne diesen geringfügigen Spalt läuft nichts.

Wenn es bereits dämmert, so bleibt keine Zeit mehr für „Experimente“.

Da muss es einfach laufen.

 

 

 

 

 

 

Punkt 18,45 Uhr stand die Falle bereits scharf. Um eine Bayrische Drahtfalle perfekt zu stellen benötige ich keine Minute.

Um die Zeit etwas verstreichen zulassen, so trug ich den Eimer mit den Wurzeln gemütlich nach Hause.

 

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Um 18,50 Uhr kam ich wieder zum Wühlmausbau zurück.

Zum Wühlmaus fangen sind zehn Minuten schon sehr knapp.

Als ich jedoch den Rasen anhob, so war die Falle bereits ausgelöst.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein perfekter Totfang.

Die Bayrische Drahtfalle ist beim Töten der Wühlmaus wirklich sehr verlässlich.

Nicht umsonst wird sie schon über hundert Jahre lang erzeugt.

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hole nun das Tier aus dem Gangsystem.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jede brave Katze freut sich über solch einen guten Leckerbissen.

Fehlt eine Katze im Haus, so bekommt die Wühlmaus der Fuchs oder der Rabe.

 

 

 

 

 

 

 

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Es befanden sich insgesamt 117 Wurzeln in beiden Vorratskammern der Wühlmaus.

Das Gesamtgewicht beträgt hierbei genau 400 Gramm.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht der Skala.

 

 

 

 

 

 

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Und schlussendlich noch eine Gesamtaufnahme von der Wühlmaus und ihren Wintervorrat.

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung:

Die Bayrischen und die Badischen Drahtfallen sind die einzigen Fallen welche sich problemlos und ohne viel Werbung über mehrere Generationen hinweg behaupten konnten und noch werden. Sie sind vom Preis her günstig und ihre Leistung ist hervorragend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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