Überreste welche nicht alltäglich sind.

 

Fängt eine hungrige Stallkatze auf der Wiese eine Maus, so frisst sie in der Regel das Tier bis auf deren bitteren Magen auf. Allerdings gibt es auch hier wiederum Ausnahmen, denn gierige Katzen zum Beispiel schlucken ja förmlich eine Haus, Wald oder Feldmaus mit wenigen Bissen hinunter sodass nicht einmal der Magen übrig bleibt. Frisst also eine Katze das Tier komplett auf so sagt man bei uns zuhause, „Sie hat ihr Opfer mit Putz und Stingel gefressen“. Das jedoch eine Katze bei einer Maus den Kopf und Magen übrig lässt, dass ist schon eher ein recht seltener Fall. Man könnte hierbei also schon die Meinung bekommen, dass das Tier heikel geworden ist und sich nur noch das Beste vom Opfer herausholte. Diese „Heikelkeit“ könnte durch den heurigen Überschuss von Mäusen hervorgerufen worden sein.

 

Die sterblichen Überreste.

 

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26.10.2012

 

Der Kopf.

Der Magen.

Oberhalb des Magens der Rest des Darminhaltes.

 

Bei dem Tier handelt es sich um eine „Langschwanzmaus“.

Diese Überreste wurden in einem abgeernteten Maisfeld gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Magen der Länge nach gemessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Magen der Breite nach gemessen.

 

 

 

 

 

 

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Neben dem Magen zur linken Seite befindet sich der Darminhalt des Tieres.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Magen aus einer anderen Sicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der sauber abgetrennte Kopf.

Die Schleckspuren der Katze sind am Fell erkennbar.

Die Augen sind noch nicht matt.

Das Tier ist maximal 24 Stunden tot.

 

 

 

 

 

 

 

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Komplettansicht des Kopfes.

 

Auffallend sind hierbei:

Die langen Barthaare.

Die spitze Kopfform.

Die großen Augen.

 

Es handelt sich hierbei eindeutig um eine erwachsene Waldmaus.

 

 

 

 

 

 

 

Waldmäuse sind auf der weiten Wiese, in Äckern, in Wäldern, in Ställen, in Häusern und sogar in Feldmaus und Wühlmausbauen anzutreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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