Die kranke Wanderratte.

 

Fallensteller seit auf der Hut.

Besonders bei Ratten sollte man eine äußerste Vorsicht walten lassen. Die Wanderratte ist zwar recht reinlich, jedoch wenn man sie genauer unter die „Lupe“ nimmt, so kann man so allerhand Getier in deren Fell erblicken. Und hierfür ist nicht einmal ein Vergrößerungsglas von Nöten. Je nach dem kann man die Flöhe auf den toten Tieren recht munter und fidel herumhüpfen sehen. Und vor diesen Flöhen nimm dich in Acht.

 

Wenn man eine Ratte in einer Lebendfalle fängt, so sollte man beim Totschlagen unbedingt eine gute Routine besitzen, damit man nicht noch im letzten Moment gebissen wird. Bei Ratten bin ich besonders vorsichtig, denn nach einem Biss muss man unbedingt den Doktor oder das nächste Spital aufsuchen. Die Wanderratte ist das einzige Tier wovor ich „Respekt“ habe. Ich kenne zwei Personen welche durch diese Tiere beinahe gestorben wären. Dank der guten Ärzte und der modernen Medizin konnte deren Leben aber gerettet werden.

 

 

 

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29.04.2009

Diese zwei Wanderratten wurden mit einer Lebendfalle gefangen.

Links ein Alttier und rechts ein Jungtier

Die Fellfarbe beim Alttier ist jedoch abgestumpft und nicht mehr so kräftig wie beim Jungtier.

 

 

 

 

 

 

 

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Aufgrund dieses Farbunterschiedes schaute ich mir das Tier genauer an.

Im Normalfall aber entsorge ich Ratten immer ohne eine Begutachtung.

Wozu auch. Für mich ist nach dem töten des Tieres die Arbeit jeweils erledigt.

Da ich ja nie Handschuhe trage so möchte ich es vermeiden, dass sich ein „Rattenfloh“ unbemerkt unter meinem Hemdärmel „einnistet“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim Betrachten des Tieres kam diese „scheinbar“ heilende Wunde zum Vorschein. (Siehe Kreis)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Da jedoch das Fell der Ratte richtig abgestumpft und an gewissen Stellen licht ist, so glaube hierbei nicht mehr an eine „normale“ Krankheit.

Möglicherweise handelt es sich hierbei um ein Krebsgeschwür.

Jeder vernünftige Mensch sollte so ein Tier sofort entsorgen oder zumindest nur mit Handschuhe anfassen.

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht.

Die direkte Wunde (rot) hatte einen Durchmesser von 9mm.

Der kahle weiße haarlose Kreis um die Wunde schwankte hierbei zwischen 2 bis 4mm

 

 

 

 

 

 

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Auch von der Stirn bis in den Nacken und seitwärts am Hals war das Fell recht dünn.

Zwischen diesen lichten Stellen konnte ich unzählige winzig kleine Tiere erkennen.

Vermutlich waren es Milben.

 

 

 

 

 

 

 

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Auch an der Brust und Bauchseite dasselbe Bild.

Allerdings konnte ich hierbei zumindest mit freiem Auge keinerlei Parasiten finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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