Der Wanderrattenfang im Stromverteilerkasten.

 

Jeder Mensch welcher Stromverteilerkästen zu betreuen hat, sollte mehrmals im Jahr Stichproben auf Rattenbefall machen. Somit können Kurzschlüsse im Vorhinein verringert werden. Ich persönlich betreue in dieser Hinsicht einen größeren Betrieb und mir ist es bis zum heutigen Tag gelungen, die Verbissschäden durch Ratten an Stromkabeln auf Null % zu senken. Ich „durchforste“ diese Verteilerkästen aber ständig im Abstand von ca. 14 Tagen gründlich. Ich lasse natürlich immer ein Stück Keks in jeden Kasten liegen und daran erkenne ich sofort, ob sich ein ungeladener Gast eingenistet hat.

Kurzschlüsse und Brände kommen ja immer wieder durch Nager vor. Ich kenne einige solcher Fälle, bei denen die Küche in Flammen aufging. (Nicht immer ist die Hausfrau schuld, indem sie auf das Ausschalten der Herdplatte vergisst)

Mir ist sogar ein Fall bekannt, bei dem ein ganzer Flughafen nur wegen einer kleinen Maus „lahm“ gelegt wurde. Wir sprechen hierbei aber nicht von einem Modellfliegerflugplatz.

Warum sich Ratten und Mäuse bei Stromkabeln so wohl fühlen ist mir ein Rätsel. „Vielleicht liegt es an der SPANNUNG“. Gibt es doch bei uns auch immer wieder Leute, welche einen besonderen „Kick“ benötigen.

 

Diese Serie wurde in der Zeit vom 05.09. bis 07.09.2007 erstellt.

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rattenkot hier in einem Stromverteilerkasten.

Wird hier Zeit versäumt oder sogar alles verharmlost, so kann es teuer werden.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zwischen den Kabeln befindet sich eine zerbissene Alufolie.

Wer weiß. Vielleicht hat eine Ratte hier eine „Jausenpause“ eingelegt.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild zeigt, dass es höchste Zeit wird etwas zu unternehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier liegt Rattenkot auf einem Hinweisblatt.

Die Ratte wird sich denken. „Ich scheiße auf die Hinweise“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nahansicht.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier halte ich ein „Würstchen“ in der Hand, damit man sich die Größe besser vorstellen kann.

Dieser Rattenkot ist noch recht frisch.

Die Zeichen für einen Fangerfolg stehen also gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur ersten Begrüßung erhält die Ratte dieses 9 ½ Monate alte Keks aus der letzten Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

Ich lege es auf dieses Hinweisblatt (Sicherheitsdatenblatt) neben den Rattenkot.

Hi – Ratten halten sich ja ohnehin nicht an Hinweise.

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies genügt vollkommen.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleichzeitig wird der Fangplatz auf der gegenüberliegenden Seite des Stromverteilers vorbereitet.

Die Fallenumrandung für die Wina Rattenfalle und das Vorbrett ist bereits gerichtet.

Um die Falle stabil zu stellen, so habe ich auf dem unebenen Verteilerboden noch eine Gummimatte und ein dünnes Blech gelegt.

Auf dem Blech und auf dem Vorbrett befindet sich je ein Köder zum Anlocken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tag danach.

Nachdem die beiden „Vorspeisen“ vom Vortag wie erwartet mit Dank angenommen wurden, so geht es jetzt zur Sache.

Die Wina Rattenfalle ist hier scharf gestellt.

Ich habe diesmal zwei Rippchen weiße Milka Schokolade als Hauptköder und drei alte Kekse als Vorköder verwendet.

Der Sürmülot (Wanderratte) kann kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wiederum einen Tag später.

Die erste Wanderratte (Sürmülot) in diesem Verteilerkasten wurde erfolgreich zur Strecke gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung.

Rattenfallen sollte man immer gut geplant stellen.

Es wird zuerst angeködert und erst dann die Falle scharf gestellt. Somit wird die Schlagfeder geschont und die Falle ist um Jahre länger einsatzbereit.

Bei mir stehen Fallen für Ratten selten länger als drei Tage scharf. Nur durch so eine Strategie kann man solch „durchschlagende“ Erfolge verzeichnen.

Die Federn bleiben daher immer stark und gehen wie der Blitz hernieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                          zurück