Die Veränderung des Bergkäses nach 23 Tagen.

 

Ich habe am 22.06.2006 diesen Bergkäse der Wina Rattenfalle vom ersten Teil dieser Serie angepasst. Am 15.07.2006 war die natürliche Veränderung des Käses abgeschlossen. Diese hier gezeigte Veränderung hätte ohne die Anpassung des Käses im Vorhinein die Rattenfalle im sehr scharf gestellten Zustand mit Sicherheit selber ausgelöst. Dies konnte jedoch durch das Kappen der beiden Käseecken verhindert werden.

 

Der Bergkäse wurde zu diesem Experiment in dieser Zeit separat in einer Schachtel aufbewahrt.

 

 

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Der Köder nach 23 Tagen.

Die äußerste Schicht beginnt zu lösen.

Der Käse bekam durchgehend eine Wölbung.

Wären die Kanten noch am Käse vorhanden, so wäre die Biegung mit Sicherheit 1 – 2mm höher.

 

 

 

 

 

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Diese Kruste lässt sich mit Leichtigkeit anheben.

Vielfach kann sie aber regelrecht zerbröseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Durch das Abkappen hält sich die Biegung in Grenzen.

Ohne dieses Kappen wäre die Falle mit Sicherheit selber losgegangen.

 

 

 

 

 

Nun habe ich den Köder wieder auf der Wina Rattenfalle angesteckt.

 

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Durch die Wölbung musste das Loch zum Anstecken ein wenig nachgebohrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Köder passt aber ansonsten ohne zusätzliche Nacharbeit.

 

 

 

 

 

 

 

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Der Schlagbügel wird gespannt und gleichzeitig gesichert.

Die Falle ist nun extrem scharf gestellt, aber sie hält.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Käse ist nun hart wie Stein und verändert kaum noch seine Form.

Er wird höchstens noch fester.

Die Falle könnte so jetzt mehrere Monate stehen bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

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Die gespannte Wina Falle von hinten gesehen.

Der Auslösestab sitzt fest am Köderhalter.

Diese Falle ist knapp 10 Jahre alt und immer noch schlagkräftig.

Dies kommt nur daher, da sie nicht unnötig gespannt bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nahansicht des Auslösestab und Köderhalter.

Knapper stellen wäre schon riskant.

 

 

 

 

 

 

 

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Gleiche Ansicht aus einem anderen Blickwinkel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorderansicht der Falle.

Die Falle ist gespannt und gesichert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Falle ist nun entsichert und wäre für den Einsatz perfekt.

 

Der „Hacken“ an einer Sicherung.

Sicherungen sind immer ein heikles Thema.

Einerseits schützen sie den Fallensteller vor einer Verletzung, andererseits kann durch das „Vergessen“ des Entsicherns das zu fangende Tier verprellt werden. Der Fallensteller sollte sich deshalb vorm Verlassen des Fangplatzes immer vergewissern, ob eh alles passt.

Im Nachhinein ist es oft zu spät.

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung.

Auch die Wina Rattenfalle kann mit der Zeit eine schwache Feder bekommen. Tritt dies ein, so wird sie im Eigeninteresse augenblicklich entsorgt. Somit ist immer ein gutes Fangergebnis gewährleistet.

 

Um ein vorzeitiges Ermüden der Federn zu verhindern, sollten alle Fanggeräte immer nur kurzfristig scharf gestellt werden. Sobald kein zu fangendes Tier mehr vorhanden ist, wird die Falle sofort entspannt. Somit verfügt man über mehrere Jahre hinweg über sehr gute und verlässliche Fanggeräte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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