Die Beköderung mit der Merci Schokolade.

 

Zum Stellen der Wina Falle eignet sich besonders die Merci – Kaffee – Schokolade. Diese Schokolade hat einen unwiderstehlichen Geruch. Ich konnte damit schon sehr viele Ratten erlegen. Die Schokolade hält in nicht allzu warmen Räumen unendlich lange.

 

Sie eignet sich natürlich nicht im Sommer auf dem heißen Dachboden oder im geschlossenen Komposthaufen, wo es zum Teil eine Hitze wie in einem Brutkasten hat.

 

Da jede Merci Schokolade immer die gleiche Stärke hat, so ist es besonders bequem den Köder zu erneuern, ohne den Auslösehacken verstellen zu müssen. Die Wina Falle wird also nur ein einziges Mal eingestellt und zwar bei der ersten Beköderung.

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wina Rattenfalle von der Firma DeuFa aus Deutschland.

Für mich persönlich eine der bequemsten und fangsichersten Rattenfallen.

Diese Wina Falle ist hier mit einer Sicherung im entspannten Zustand zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

Nahansicht der von mir im Nachhinein angebrachten Schlagbügelsicherung.

Wird die Falle extrem scharf gestellt, so ist eine solche Sicherung im ersten Moment recht nützlich.

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die rechte Hand zeigt auf den Köderstachel.

Die linke Hand auf den gebogenen Halter, welcher den Auslösestab hält.

Dieser Halter wird bei der ersten Beköderung der Falle dem Auslösestift angepasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Finger ziehen nun im Gegendruck zum Daumen den starken Schlagbügel nach oben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schlagbügel wird im Gegenzug sogleich bei der Sicherung eingerastet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Somit kann die Falle bequem beködert werden.

Natürlich geht es auch ohne Sicherung.

Dann liegt halt der Schlagbügel während dieser Zeit am Boden auf.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun nimmt man eine halbe Merci Schokolade.

Diese legt man mit der verkehrten Seite ca. 10mm unter den Köderstachel.

Die Schokolade wird nun leicht angedrückt, sodass ein kleiner Druckpunkt an der Schoki entsteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem kaum sichtbaren Punkt wird mit einem ca. 1,8mm Bohrer ein Loch gebohrt.

Somit kann hernach der Köderstachel leicht in die Schokolade gedrückt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei dieser Arbeit wird jedoch nicht „gewürgt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Köderstachel wird nun aufgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun wird der Stachel langsam durchs Loch gedrückt.

Dies aber mit Vorsicht.

„Klemmt“ es hierbei, so kann die Schokolade brechen.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Falle ist nun beködert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der rechten Hand drücke ich nun den Schlagbügel bis zum Anschlag nach oben.

Gleichzeitig nehme ich mit der linken Hand den Auslösestab.

Dieser Auslösestab wird sofort beim Schlagbügel eingehackt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach wird der Auslösestab zum gebogenen Halter geführt und langsam los gelassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sitzt der Stab am Halter fest, so lässt man den Schlagbügel los.

Schnell zeigt sich, ob der Schlagbügel hält. Man wartet hierzu ein paar Minuten.

Die Falle bleibt hierzu gesichert, damit der Sicherungshacken den abrutschenden Schlagbügel noch im letzten Moment auffangen kann.

Hält der Schlagbügel ca. 3 Minuten, so hält er danach auch während der gesamten Fangzeit.

Diesen ersten Standtest sollte man unbedingt durchführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

Nachansicht des eingerasteten Haltestabes am gebogenen Halter.

Diese Falle ist extrem scharf gestellt.

Hebt die Ratte den Köder nur um 2mm hoch, so löst das Gerät sofort aus.

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun wird die Sicherung zurückgelegt.

 

Achtung!!

Bei diesem Vorgang sollten die Finger der zweiten Hand nicht im Schlagbereich sein.

Scharfe Fallen sind unberechenbar.

Nur ein Thor verlässt sich auf den lieben Gott.

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Wina Rattenfalle ist nun einsatzbereit.

Die Wanderratten können kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung.

Sicherungen sind nicht immer optimal. Es kann vorkommen, dass man die Falle zu entsichern vergisst. So was nennt man „Lehrgeld“, denn unter Umständen ist die Ratte gewarnt und lässt sich nicht mehr an die Falle locken. Man sollte beim Fallenstellen also immer mit dem Kopf bei der Sache sein und beim Verlassen des Fangplatzes noch einen letzten Blick zurück werfen, ob eh alles passt. Versäumt man dies, so kann es „gelaufen“ sein. Verprellte Ratten gehen nicht mehr gerne in die Falle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                      zurück