Von der Wina Rattenfalle nicht anders zu erwarten.

Hierzu der vollständige Bericht von Frank

 

Sehr geehrter Herr Gerfried,

als langjähriger stiller Mitleser Ihrer Webseite, nun hat es auch mich getroffen! Die Ratten scheinen den kleinen Geräteschuppen im Garten als ihre neue Heimstatt auserkoren zu haben, untergraben die Fundamentplatte und hinterlassen ihren Kot und Urin im inneren des Schuppens. Abhilfe tat Not! Giftköder schieden aufgrund möglicher Sekundärvergiftung von Haus- und Wildtieren aus, also wurde sich für die Verwendung herkömmlicher Schlagfallen entschieden welche reichlich vorhanden sind. Zur Verwendung kamen herkömmliche Trittbrettfallen aus Holz und Kunststoff als auch Wina-Fallen. Die Fallen werden mit der bekannten Nuss-Nougatcreme beködert, die Winas zusätzlich mit einem Stück Schokolade unter dem Auslöser. Vorköder wurden keine verwendet. Für die Wina-Fallen hatte ich seinerzeit bereits zwei Kästen und entsprechende Vorsatzbrettchen angefertigt in welche die Fallen eingestellt werden können. Als Holzschutzmittel für die Kästen verwende ich Leinölfirnis. Die Kästen wurden etwas vertieft ins lockere Erdreich eingesetzt um auf die Vorsatzbrettchen verzichten zu können. Die hölzernen Trittbrettfallen mit der Hinterseite gegen die Schuppenwand, seitlich mit Mauersteinen begrenzt und die „Plastik-Katzen“ frei auf dem Boden. Alle Trittbrettfallen werden von mir, aufgrund schlechter Erfahrungen, mit Schnur gegen verschleppen gesichert. Ungesicherte Mausefallen sind mir in der Vergangenheit etliche verschwunden, teilweise fand ich sie erst nach Jahren unter dem Bodenbewuchs wieder, teilweise gar nicht. Hermelin und Mauswiesel sind hierfür als die Schuldigen anzusehen.

Nach der ersten Nacht: Alle Trittbrettfallen ausgelöst, jedoch leer. Eine Wina-Falle unberührt, die zweite hingegen hatte zugebissen und präsentierte mir eine 34cm lange weibliche Ratte.

-glatter Gang, -glatter Fang, so zumindest wurde es mir auf dem lange zurückliegenden Fallenlehrgang (Fangjagdlehrgang) vom Berufsjäger beigebracht.

Nachschicken möchte ich nach, dass sich der Fangplatz unter einem Schleppdach des Schuppens befindet wo allerlei Gartengeräte abgestellt sind und somit relativ geschützt ist.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Solingen

Frank

 

 

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Der perfekte Fang Nr.1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Zwischenbericht von Frank.

 

Die Population wird kleiner... Nr.6
Eigenartiger Weise immer nur in der einen Falle welche sich direkt am Schlupfloch befindet.
Alle anderen Fallen sind unberührt. Möglicherweise sind die anderen Fallen noch zu frisch.
Die eine hatte bereits längere Zeit im Freien unter Dach gelegen und dürfte keine großartige Witterung mehr haben.


Die Kadaver lege ich üblicherweise auf eine Sperrholzplatte, welche auf einem Stapel Paletten liegt, ab.
Letzte Woche verschwanden die Schermaus und eine Ratte über Nacht, Gestern eine Ratte komplett, und an einer weiteren sind nur noch die Hinterläufe mit Keulen übrig. Seltsamer Weise fehlte das Fell! Da bei uns die Waldohr- und die Schleiereule häufiger vorkommt und bereits mehrfach von mir beobachtet werden konnte, habe ich den Kreis der möglichen Verdächtigen bereits eingegrenzt. Über Ostern werde ich die Kamera dort einmal montieren.

 

 

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Nr. 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.7

„Dieses war der siebte Streich, doch der achte folgt sogleich“

„Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei, mit der Übeltäterei!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Vergleich von Frank.

 

In früheren Zeiten hat man in der Werbung zum VW-Käfer gesagt:" Und läuft und läuft und läuft und läuft...."
Die Wina fängt und fängt und fängt.

 

Ich denke aber dass es sich jetzt ausgefangen hat.

Erstens haben wir im Schuppen einen ziemlichen Radau veranstaltet, zweitens wird der Schuppen kurzfristig abgebrochen.
Bei der Kontrolle am Montagmorgen war der Köder angenagt und die Falle geschlossen.

Die kleinen Ratten holt sich die Elster. Täter wurde mittels Kamera überführt.

 

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Nr.8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr.12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Frank.

 

Nr. 13 ist zur Abwechslung ein weibliches, erfahrenes und folglich sehr vorsichtiges Alttier.
Der Köder liegt hier noch unter dem Auslöser und die Ratte wurde nur ganz knapp hinter dem Kopf gefangen.
Dazu darf der Schlagbügelhalter nur mit etwa einer Drahtstärke in der Öse der Abzugsstange stecken, die Falle löst also sehr "spitz" und bereits bei leichter Berührung aus.

 

 

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Nr.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Abschlussbericht von Frank.

 

Die Nr. 13 war die letzte mit der Falle gefangene Ratte.
Am darauf folgenden Wochenende wurde der Schuppen abgebrochen.
Nachdem der Schuppen abgebrochen war, wurde die darin befindliche Bodenplatte aus Beton ebenfalls entfernt. Zum Glück war zu Bauzeiten des Schuppens das Bewehrungseisen Mangelware, so konnte die Platte relativ einfach zerkleinert und entsorgt werden. Nach den ersten Vorschlaghammerschlägen versuchte die Nr.14 noch zu flüchten. Zu Ihrem Leidwesen war mein Hund (Pointer) schneller.
Auf Bilder des Opfers habe ich bewusst verzichtet da es eine relativ unappetitliche Angelegenheit war.

Unter der Bodenplatte kamen dann insgesamt drei Rattennester zum Vorschein,
Ausgepolstert mit allerlei Papier, Schnurresten und Schnipseln von Plastikfolien. Nun weis ich zumindest wohin über die Jahre meine Arbeitshandschuhe verschwunden sind, von denen konnte ich ebenfalls sieben Stück aus den Nestern bergen. Weiterhin fand mein Hund noch drei Rattenjunge deren Augen noch nicht offen waren.

 

Derzeit wird die Baustelle für einen Neubau vorbereitet, die Fundamente sind bereits geschachtet, Schalungs - und Betonarbeiten folgen am Wochenende.
Der neue Schuppen wird jedoch nicht mehr zu ebener Erde errichtet sondern leicht erhöht. Dadurch wird der Schuppenboden unterlüftet und unattraktiv für Ratten.

Sobald bei uns im Garten die Arbeiten abgeschlossen sind, werde ich mich etwas intensiver um die Ratten unter der Hütte des Gartennachbarn kümmern.
Die steht ebenfalls zu ebener Erde und wurde vielfach untergraben.
Bericht folgt dann.

Viele Grüße aus Solingen

Frank

 

 

Bezüglich meiner Anfrage auf mögliche Fotos der Rattennester erhielt ich folgende Angabe.

 

Hallo Gerfried,

bezüglich Fotos von den Nestern hatte ich noch überlegt, jedoch verworfen da zu viele Betonbrocken und Krümel darin lagen.
Die hätte ich vorher alle herauslesen müssen. Da hat meine Faulheit gesiegt und ich habe die Reste direkt in die Schubkarre befördert.

 

Die Nester waren alle in etwa so groß wie eine Gehwegplatte 25x25 bis 30x30cm. Hauptinhalt waren Papierschnipsel und Schnipsel blauer Plastiktüten (Müllsäcke) in Briefmarkengröße sowie diverse Abschnitte von Bindegarn zum Heu- und Strohballen binden in schwarz und blau. Daneben noch 7 einzelne Leder - Arbeitshandschuhe teilweise zerlöchert und angefressen.
Diverse Spindeln von Maiskolben lagen auch dazwischen.

 

Gruß

Frank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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