Die bereits scheue Wühlmaus mit dem Duft einer anderen Schermaus in die TopCat Falle locken.

 

Auch dieses Anlocken glückt wie bei der bayrischen Drahtfalle nur in wenigen Fällen und deshalb wäre es gleich besser, wenn man das Gerät sofort durch eine noch zur Auswahl stehenden Falle ersetzen würde. Die meisten Gärtner verfügen aber in der Regel nur über einen Fallentyp.

 

Wenn jetzt also ein Gärtner nur eine TopCat Falle besitzt und ihm keine weitere Falle zur Verfügung steht, so ist dieses Experiment wenigsten einen Versuch wert.

 

Ich sage aber immer wieder, dass jeder Fallensteller mehrere Modelle zur Auswahl haben sollte, denn wenn es wirklich einmal „klemmt“, so ist er nicht gleich „aufgeschmissen“. Viele Fallen sind immer nur ein Vorteil und niemals ein Nachteil für den Fänger, denn man kann bei einer schlauen Arviclola terrestris sofort an deren Bau an verschieden Stellen gleichzeitig arbeiten. An irgendeiner Fangstelle scheitert mit Sicherheit sogar das schlaueste Tier.

Mit vielen Fallen kann man eine Wühlmaus gezielt einkreisen. Es gibt ja ein Sprichwort welches lautet, „Viele Hunde sind des Hasen Tod“.

 

Nun aber wieder zum Einzelfallenproblem.

 

 

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Die TopCat Falle ist hier perfekt gestellt.

Im Vorhinein kann man aber nie sagen, ob die zu fangende Wühlmaus dumm oder schlau ist.

 

 

 

 

 

 

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Die TopCat mit der Nummer 1506 wurde nach ca. 25 Minuten ausgelöst.

Auf dem ersten Blick erfreulich, jedoch………………….

 

 

 

 

 

 

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Die Zeichen stehen schlecht, denn der Schlagbügel ist bis zum Anschlag nach unten gefahren.

Dies kann mehrere Gründe haben.

1.) Die Falle wurde vom Tier mit leichter Erde abgewühlt.

2.) Die Falle wurde durch ein Jungtier ausgelöst.

3.) Die Falle wurde zu knapp gestellt und hat sich von selber gelöst.

 

 

 

 

 

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Ein ganz klarer Fall.

Die Falle ist leer ausgegangen.

 

 

 

 

 

 

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Nach dem öffnen der Falle ist es gewiss.

Das Gerät wurde durch die Wühlmaus mit lockerer Erde ausgelöst.

 

 

 

 

 

 

Das Sichern der TopCat Falle zum Einreiben mit den Duftdrüsen einer fremden Wühlmaus.

 

 

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Die TopCat so wie wir sie kennen.

 

 

 

 

 

 

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Der Schlagbügel wird nach oben gedrückt.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Halteblättchen wird nun aber nicht nach hinten sondern nach vorne gekippt.

 

 

 

 

 

 

 

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Die TopCat ist nun gesichert und der Schlagbügel kann nicht mehr nach unten gelangen.

In diesem Zustand kann man im Fangbereich gefahrlos arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Falle wird bei beiden Eingängen mit den Duftdrüsen und dem Geschlechtsteil von einer fremden Wühlmaus eingerieben.

 

 

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Hier verwende ich die Seitendrüsen der Wühlmaus.

 

 

 

 

 

 

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Nun mit dem Geschlechtsorgan.

Hierzu meint der Mäusejäger und Fallenhersteller Jean Malevez:

Ideal wäre ein weibliches hitziges Tier kurz vor der Paarungsbereitschaft.

Hi – Das Problem ist hierbei nur, „wo nehme ich solch ein Tier im richtigen Augenblick so auf die Schnelle her?“.

 

 

 

 

 

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Man reibt also mit dem was man hat.

Die Falle wird während des Vorganges ein paar Mal gedreht.

 

 

 

 

 

 

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Und noch einmal mit den seitlichen Duftdrüsen.

Sobald man das Gefühl hat dass die Reiberei ausreichend ist, so wird die Falle wieder in den Wühlmausgang gestellt.

 

 

 

 

 

 

Die Falle wird nun erneut gestellt und auf das Erscheinen der Wühlmaus gewartet.

 

 

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Ungefähr 20 Minuten später.

 

Die Falle wurde ausgelöst.

Bei einem erneuten Versuch eine kluge Wühlmaus zu fangen ist die Chance jedoch immer nur 50/50

Mit der „Duftnote“ vielleicht etwas höher, ungefähr 60/40

Der Auslösestift zeigt nach links und das bedeutet, dass sich das Tier immer noch auf der rechten Seite zur Falle aufhielt.

 

 

 

 

 

 

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Das Auslöseblättchen steht hoch und ein Fang ist daher nicht ausgeschlossen.

Allerdings könnte die Wühlmaus die Falle diesmal mit einem schwereren Erdmaterial verwühlt haben, sodass der Schlagbügel etwas blockiert wurde.

Man sollte sich also nicht vorzeitig freuen.

 

 

 

 

 

 

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Das Blättchen steht einen guten Zentimeter über dem Normalzustand.

 

 

 

 

 

 

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Die TopCat wird angehoben.

 

 

 

 

 

 

 

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Das Gerät klemmt im unteren Bereich und lässt sich daher nicht so ohne weiteres herausnehmen.

Es scheint ein Fangerfolg in Aussicht.

 

 

 

 

 

 

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Es handelt sich hierbei um ein größeres Tier.

 

 

 

 

 

 

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Das Tier wurde durch einen einzigen Schlag sofort getötet.

Dieses Alttier ist trächtig und hätte in wenigen Tagen geworfen.

 

 

 

 

 

 

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Wühlmausfänger aufgepasst!!!

Solch ein Ergebnis lässt sich jedoch durch das Anlocken mit der „Duftnote“ eines weiteren Tieres nicht immer erreichen.

Es ist daher ratsam, dass sich jeder Gartenbesitzer mindestens 10 Wühlmausfallen zulegt.

Wenn möglich sollten es mindestens drei verschiedene Typen sein.

Nur ein unerfahrener Fallensteller versteift sich auf ein einziges Fallenmodell.

 

 

 

 

 

 

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Beide Tiere noch auf einem Blick.

Der „Duftlockvogel“ und jene Wühlmaus, welche durch dessen Duftnote die tödliche Gefahr „vergaß“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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