Den Wühlausgang beim noch nicht allzu sehr gefrorenen Boden ausfindig machen.

 

An und für sich sollte jeder Gartenbesitzer bestrebt sein, noch vor dem Frost und Schneefall „seine“ Wühlmaus aus dem Garten beseitigt zu haben. Versäumt man dies jedoch, so hat man noch die Möglichkeit, die Wühlmausgänge durch das Klopfen mit dem Suchstab (wer klopfet an) zu finden. Ist der Boden aber tiefer als 3 bis 4 cm stark gefroren, so sind die Chancen jedoch schlecht. Man kann den Gang zwar auch dann noch finden, aber man wird am Aufgraben scheitern. Der Spaten lässt sich nicht mehr durchschlagen, sondern er springt bei der gefrorenen Erdoberfläche ab.

 

Anmerkung.

Man sollte den Boden durchschlagen und nicht etwa das eigene Schienbein durch ein abschnellen des Spatens an dem zu Stein gefrorenen Erdbodens.

 

 

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26.12.2006

Bei diesem bereits gefrorenen Boden kann man mit dem Suchstock keinen Gang mehr finden.

Man würde höchstens dabei den Suchstock verbiegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Man kann allerdings den unteririschen Gang durch ein Abklopfen des Bodens orten.

Allerdings sollte man dabei „gut Ohr“ sein.

Man muss sich also auf sein Gehör verlassen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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An der Stelle wo die Wühlmaus vermutet wird, wird der Boden im langsamen Vorwärtsgehen cm für cm von links nach rechts und umgekehrt abgeklopft.

Der Schlag klingt bei der dichten Erde „dumpf“ und beim gefundenen Gangsystem „hell“.

Man sollte sich bei der Suche aber wirklich konzentrieren und nicht ablenken lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hat man die vermeintliche Stelle gefunden, so wird der Spaten mit der vollen Kraft eingeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Spaten wird nun „piano“ hin und her gewippt, sodass er nicht abbrechen kann.

Also so lange, bis der gefrorene Boden nachgibt und nicht etwa der Spatenstiel.

 

Notfalls könnte man links und rechts je noch einmal einen kräftigen Hieb nachsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

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Der gelöste Wasen wird nun nach vorne gekippt.

Gut sichtbar ist der Rand, wie tief der Boden bereits gefroren ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der unterirdische Gang konnte durch das Klopfen gut geortet werden.

Kaum daneben geschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Selbst das Tunnelsystem der Wühlmaus ist an dieser Stelle an der Decke mit Eis bedeckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Wühlmausgang wird nun bestmöglich frei gelegt.

Der Boden ist sehr hart und vor allem kalt.

Die Finger „glühen“ bei dieser Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

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Die linke Seite des Ganges wird gerichtet.

Ich benötige ein Messer zum sauberen Reinigen.

Der Gang wird auf die Größe der Bayrischen Falle zugeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

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Die rechte Seite wird bearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alle Krümel werden sauber herausgeputzt.

Das Gangsystem muss sauber sein.

Es hängt der Fangerfolg davon ab.

 

 

 

 

 

 

 

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Perfekt.

Schöner wäre schon fast übertrieben.

 

 

 

 

 

Die Bayrischen Drahtfalle werden wie üblich gesetzt.

 

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Die Fallen werden schnellstens gestellt, damit das Tier nicht beunruhigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

Das saubere Abdecken der Falle.

 

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Nun wird der ausgebrochene Wasen wieder über beide Fallen gekippt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Wasen wurde nicht zerschlagen und passt daher wie „angegossen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Achtung.

Dieser Luftspalt darf unter keinen Umständen vergessen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses Luftloch führt die Wühlmaus in den sicheren Tod.

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 2 bis 3 Stunden kann man die Fallen kontrollieren.

 

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Der Wasen wurde bereits entfernt.

Hier sind beide Fallen ausgelöst.

Dies bedeutet jedoch nicht immer was Gutes.

Die Fallen könnten durch das besonders knappe Stellen von selber abgegangen sein.

Ein Selbstauslösen der Fallen würde die Wühlmaus eventuell warnen.

Dies wäre äußerst ungünstig.

 

 

 

 

 

 

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Ich ziehe die erste Falle aus dem Wühlmausgang.

Die Wühlmaus wurde genau am Kopf getroffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und noch die zweite Falle.

Ein sofort tötlicher Brustfang.

Zwei auf einen Streich ist nicht jeden Tag der Fall.

Noch dazu bei so einer Kälte.

 

 

 

 

 

 

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Beide Wühlmäuse noch auf einen Blick.

Die Bayrische Drahtfalle hat wie schon unzählige Mal wieder eine perfekte Arbeit geleistet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das „Abendessen“ für die Katze ist serviert.

Es ist also möglich, auch bei kalten Bedingungen der Wühlmaus noch den Kampf anzusagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein vernünftiger Gartenbesitzer sollte aber nicht so lange mit der Wühlmausjagd warten.

Wenn er Pech hat ist bis dahin der Obstbaum schon so schwer geschädigt, sodass er sich im Frühjahr nicht mehr erholen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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